Die durchschnittliche Oberflächentemperatur der Weltmeere erreichte im Mai 2025 den zweithöchsten jemals gemessenen Wert, so der Europäische Dienst für Klimawandel Copernicus.
"Die globale durchschnittliche Meeresoberflächentemperatur im Mai 2025 betrug 20,79 °C und lag damit 0,14 °C unter dem Rekord vom Mai 2024." berichteten die Experten.
Wissenschaftler erklären die hohen Meerestemperaturen mit der Tatsache, dass die Ozeane 25-30 % CO2 aus der Atmosphäre und etwa 90 % der überschüssigen Wärme. Klimaforscher halten den Ozean für den wichtigsten natürlichen Regulierungsmechanismus der Erde gegen die globale Erwärmung. Wissenschaftler warnen jedoch, dass dies zu dramatischen Störungen der marinen Ökosysteme führen könnte.
So verhindern die Erwärmung und Versauerung der Meere, dass Korallenpolypen Kalzium- und Karbonationen aufnehmen, was zum Zusammenbruch von Korallenriffen führen kann. Experten befürchten auch, dass diese Prozesse die Vermehrung einzelliger Algen beschleunigen könnten, was den Sauerstoffgehalt für andere Meeresbewohner erheblich verringern könnte.
TASS/gnews.cz - GH
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