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Der Verteidigungsausschuss des Abgeordnetenhauses hat einstimmig den Vorschlag der Regierung zur Ernennung von Generalmajor Miroslav Hlaváč zum neuen Chef des Generalstabs der Armee der Tschechischen Republik unterstützt. Alle Mitglieder des Ausschusses stimmten für den Vorschlag. Nach diesem Schritt kann Präsident Petr Pavel über die Ernennung entscheiden. Verteidigungsminister Jaromír Zůna erklärte, dass die Regierung die Ernennung von Hlaváč ab dem 1. Juli vorschlägt. Laut dem Tschechischen Fernsehen könnte die eigentliche Ernennungszeremonie am 30. Juni stattfinden, wobei Herr Hlaváč seine Funktion offiziell einen Tag später antreten würde.

Hlaváč soll den bisherigen Chef des Generalstabs, Karl Řehka, an der Spitze der Armee ablösen. Die Regierung hatte seine Nominierung bereits am 18. Mai auf Vorschlag des Verteidigungsministers genehmigt. Damals bezeichnete Premierminister Andrej Babiš Hlaváč als die naheliegende Wahl, da er als erster Stellvertreter des Chefs des Generalstabs tätig ist. Minister Zůna stimmte im Kabinett nicht für den Vorschlag, erklärte aber später, dass er die Entscheidung der Regierung respektiere.

Präsident Petr Pavel hatte bereits früher über das Präsidialamt mitgeteilt, dass er bereit sei, Herrn Hlaváč in das Amt zu ernennen. Das Präsidialamt gab bekannt, dass es ihn als einen guten Kandidaten betrachtet, unter Berücksichtigung seiner bisherigen Tätigkeit in der Führung des Generalstabs, seiner militärischen und leitenden Erfahrungen, seiner Ausbildung und seiner Fähigkeiten.

Miroslav Hlaváč gehört zu den höchsten Offizieren der heutigen tschechischen Armee. Laut dem Jahresbericht des Verteidigungsministeriums wurde er ab dem 1. August 2023 als erster Stellvertreter des Chefs des Generalstabs genannt, zuvor war er stellvertretender Chef des Generalstabs und Chef des Stabes.

In den letzten Jahren hat sich Herr Hlaváč auch an Gesprächen mit ausländischen Partnern beteiligt. Im November 2025 absolvierte er einen Arbeitsbesuch in Israel, wo er über die Sicherheitslage, die bilaterale Zusammenarbeit, die Ausbildung und den Austausch von Erfahrungen bei der Einführung neuer Technologien sprach. Die tschechische Seite befasste sich unter anderem mit den Erfahrungen mit den Luftabwehrsystemen MADR und SPYDER sowie mit dem Übergang zu den Flugzeugen F-35.

Herr Hlaváč erklärte vor den Abgeordneten, dass er eine moderne Armee aufbauen wolle, die ihre Bündnisverpflichtungen erfüllen werde. Zu seinen Prioritäten soll auch eine schwere Brigade gehören, die eine der wichtigsten langfristigen Verpflichtungen der Tschechischen Republik gegenüber der NATO darstellt.

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