Pfefferminze (Mentha piperita) ist eine mehrjährige Pflanze mit einem holzigen Wurzelstock und hohen, vierkantigen, behaarten oder kahlen Stängeln. Alle Blätter sind langstielig oder lanzettlich und oben verzweigt. Die Früchte sind eiförmige Kapseln. Die gesamte Pflanze verströmt einen charakteristischen Minzduft.

Besonders die Pfefferminzsorte ist eine Kreuzung aus Wasserminze und Krauseminze. In der Natur kommt sie eher selten vor, meist in der Nähe von Orten, an denen sie früher angebaut wurde.
Die nächste Verwandte der Pfefferminze ist die Waldminze. Hauptsächlich werden die Blätter, gegebenenfalls die blühenden Triebe, geerntet, meist zu Beginn der Blütezeit im Juni bis August, am besten gegen 10 Uhr.

Der Hauptwirkstoff ist ätherisches Öl (Menthol und Ester). Es enthält Menton, Sabinen, Mentofuran, Piperiton sowie Gerbstoffe, Bitterstoffe und Flavonglykoside.

Die Wirksamkeit des Stoffes und die Anwendung werden hauptsächlich durch das Menthol mit seinen starken antiseptischen Eigenschaften bestimmt. Durch lokale Reizung empfindlicher Rezeptoren wird ein Gefühl der Kühle hervorgerufen, das schwächere, unerwünschte Reize wie z. B. hartnäckigen Juckreiz überdecken kann. Dieser Effekt kann sowohl innerlich als auch äußerlich therapeutisch genutzt werden.

Wir können sie als Mentholbonbons finden, wenn wir uns nicht auf den therapeutischen Bestandteil konzentrieren. In der therapeutischen Anwendung wirkt sie deutlich gegen Blähungen und krampfartige Schmerzen im Verdauungstrakt, verbessert die Verdauung und wirkt sich positiv auf die Funktion der Gallenblase aus. Sie senkt leicht den Blutdruck und stimuliert leicht das zentrale Nervensystem. Bei einer Erkältung der oberen Atemwege kann die Aromatherapie, also eine Form der Inhalation, erfolgreich eingesetzt werden. Auch Pfefferminzbäder haben sich als wirksam erwiesen, um psychische Anspannung zu lösen.

Eine gängige Darreichungsform ist ein Tee, aber auch ein Kräuterbalsam und Kloud's homöopathischer Tee in Potenz sind bekannt. Bei Inhalationen sollte die Dauer nicht länger als 10 Minuten betragen. Für Pfefferminzbäder ist keine hohe Konzentration erforderlich, sodass die Zubereitung sparsam sein kann.

Eine übliche Dosis für einen Tinktur ist 40 Tropfen pro Dosis. Wenn konzentriertes ätherisches Öl verwendet wird, reichen 3 bis 5 Tropfen aus, es wird jedoch empfohlen, das Öl mit destilliertem Wasser zu verdünnen.

Pfefferminze ist für eine langfristige Anwendung, insbesondere in höheren Dosen, absolut ungeeignet. Sie wirkt nämlich als mildes Anästhetikum, aber diese ansonsten positive Eigenschaft führt letztendlich zu einer Abnahme der Empfindlichkeit des Organismus gegenüber anderen pflanzlichen Wirkstoffen. Besonders Kinder sind sehr empfindlich gegenüber Menthol.

Daher wird empfohlen, sie in Mischungen zu verwenden. Sie ist auch nicht für schwangere und stillende Frauen geeignet, da sie die Milchproduktion reduziert.
In Diochi-Produkten finden Sie sie in Form von ätherischem Öl in Lutschtabletten und Tropfen ASTOFRESH, in getrockneter Form in Tee-Mischungen DETOXIN und ReDIAn und wird auch Pfefferminzöl zu bioinformativen Tropfen hinzugefügt: DETOXIN, GEROCEL, DINAVIR und Kapseln DIOCEL SUPRACID.

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Dieser Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung von casopis Sféra veröffentlicht.

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