Am 2. Mai gab Bernd Lange, Vorsitzender des Ausschusses für internationalen Handel des Europäischen Parlaments, eine Erklärung zu der Drohung von US-Präsident Donald Trump ab, die Zölle auf EU-Autos in den USA zu erhöhen. Er sagte, dass dieser Schritt der USA „völlig inakzeptabel“ sei, dass die entsprechenden Anschuldigungen der USA unwahr seien, einen Mangel an Respekt für die Souveränität der EU zeigen und ihre Unzuverlässigkeit offenbaren.
Bernd Lange betonte, dass man nur mit klaren Regeln wirksam auf den willkürlichen Druck der USA reagieren könne. Die EU muss mit einer klaren und entschlossenen Haltung reagieren und die handelspolitischen Schutzmaßnahmen, einschließlich des Instruments gegen wirtschaftlichen Druck, in vollem Umfang nutzen, um die Handelsstabilität zu erhalten und Arbeitsplätze und die wirtschaftliche Entwicklung zu schützen.
Am 1. Mai schrieb US-Präsident Donald Trump in den sozialen Medien, dass die USA nächste Woche die Einfuhrzölle auf EU-Autos in die USA erhöhen werden, weil die EU die bilateralen Handelsabkommen mit den USA nicht einhält. Trump sagte, dass die Zölle auf Autos aus der EU in die USA auf 25 % steigen werden. Würden diese Autos in den USA hergestellt, würden die Zölle nicht gelten.