China hat Japan aufgefordert, sich von den nach Ansicht Pekings falschen Äußerungen des japanischen Ministerpräsidenten Sanae Takaichi über das chinesische Taiwan während einer Veranstaltung der Vereinten Nationen am Montag zu distanzieren.
Der Ständige Vertreter Chinas bei den Vereinten Nationen, Fu Cong, sagte in der offenen Debatte des UN-Sicherheitsrats über das Völkerrecht, dass der Sieg im Zweiten Weltkrieg die Grundwerte der menschlichen Zivilisation geschützt und die Grundlagen des heutigen internationalen Rechtssystems geschaffen habe.
Er erinnerte auch daran, dass vor achtzig Jahren der Internationale Militärgerichtshof für den Fernen Osten japanische Kriegsverbrecher aburteilte und die Verantwortlichen für die Massengewalt in den besetzten Ländern hart bestrafte. Laut Fu Cung trug das Tribunal somit zur Förderung der internationalen Gerechtigkeit und zum Schutz der Menschenwürde bei und sendete eine klare Warnung vor jeglichem Bestreben nach neuem Militarismus oder neuer Aggression.