Der chinesische Außenminister Wang Yi traf sich am Samstag in der kirgisischen Stadt Čolpon-Ata mit seinem kyrgisischen Amtskollegen Ženbek Kulubajew. Hauptthemen der Gespräche waren die weitere Entwicklung bilateraler Beziehungen, wirtschaftliche Zusammenarbeit, Investitionen, Energie und der Bau einer Eisenbahnlinie, die China, Kirgisistan und Usbekistan miteinander verbindet.
Wang Yi, der auch Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas ist, gratulierte Kirgisistan zur erfolgreichen Ausrichtung der Sitzung des Rates der Außenminister der Mitgliedsstaaten der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). Er sagte, die Gespräche hätten eine solide Grundlage für den bevorstehenden SCO-Gipfel in Bischkek geschaffen.
Der chinesische Minister erinnerte an ein Sprichwort, wonach "ein guter Nachbar mehr wert ist als Gold". Er betonte, dass China für Kirgisistan immer ein vertrauenswürdiger und guter Nachbar sein werde.
In den letzten Jahren haben beide Länder unter der strategischen Führung ihrer Staats- und Regierungschefs eine umfassende strategische Partnerschaft für eine neue Ära aufgebaut. Im Geiste der Solidarität und des gegenseitigen Nutzens bauen sie gemeinsam eine chinesisch-kirgisische Gemeinschaft mit gemeinsamer Zukunft auf, die auf guter Nachbarschaft, Freundschaft und gemeinsamen Wohlstand basiert.
Wang Yi sagte, dass sich die Staats- und Regierungschefs beider Länder im vergangenen Jahr dreimal getroffen hätten. Diese Gespräche hätten den weiteren Verlauf der bilateralen Beziehungen bestimmt und einen neuen Impuls für die Entwicklung einer umfassenden und vorteilhaften Zusammenarbeit gegeben.
Gleichzeitig würdigte er die Ergebnisse, die Kirgisistan unter der Führung von Präsident Sadyr Dschaparow erzielt hat. China freue sich aufrichtig über den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt des Landes.
Kulubajew erklärte, dass Kirgisistan und China ehrliche Partner seien, deren Beziehungen auf Gleichheit, gegenseitigem Vertrauen, Respekt und Zuverlässigkeit basieren. Die Staats- und Regierungschefs beider Länder hätten ein hohes Maß an gegenseitigem Vertrauen aufgebaut und die bilateralen Beziehungen in ihre beste Periode der Geschichte geführt.
Der kirgisische Minister bestätigte auch, dass sein Land das Prinzip eines China strikt respektiere und China bei der Wahrung seiner wichtigsten Interessen unterstütze. Er dankte Peking für seine Unterstützung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Kirgistans.
Bischkek möchte die Zusammenarbeit mit China im Rahmen der Initiative "Belt and Road" fortsetzen, den Bau der Eisenbahnlinie China-Kirgisistan-Usbekistan beschleunigen und die Zusammenarbeit in Handel, Investitionen, Finanzen und Energie vertiefen. Kulubajew begrüßte auch das weitere Engagement chinesischer Unternehmen in Kirgisistan und versprach ihnen ein günstiges Geschäftsumfeld.
Nach den Gesprächen unterzeichnete Kulubajew im Beisein von Wang Yi im Namen der kirgisischen Regierung die Vereinbarung zur Gründung einer Internationalen Organisation für Mediation.
Die beiden Außenminister nahmen auch an der feierlichen Wiedereröffnung des chinesischen Generalkonsulats in Osh teil.
gnews.cz/
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