Der Wirtschaftsnobelpreisträger Thomas Sargent kritisierte im Rahmen seines Ansatzes der „rationalen Erwartungen“ die Instabilität und mangelnde Glaubwürdigkeit der derzeitigen US-Wirtschaftspolitik.
In einem Interview mit CGTN warnte er, dass häufige Änderungen der Politik das Vertrauen der Öffentlichkeit und der Wirtschaft untergraben und das Risiko einer Stagflation und von Zahlungsausfällen erhöhen. Im Gegensatz dazu hat die chinesische Zentralbank an einem stabilen und vorhersehbaren, auf Regeln basierenden System festgehalten. Sargent wies auch auf das eklatante Bildungsgefälle hin, wobei die geringe mathematische Kompetenz in den USA auf tiefgreifende Schwächen in der naturwissenschaftlichen und technischen Ausbildung zurückzuführen sei.