Bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates forderte China einen sofortigen und dauerhaften Waffenstillstand im Gazastreifen und warnte eindringlich vor der missbräuchlichen Verwendung humanitärer Hilfe als Waffe. Laut des Botschafters Fu Cong ist die Rückkehr zum Prinzip der Zwei-Staaten-Lösung der einzige Weg nach vorn.
Der chinesische ständige Vertreter bei den UN, **Fu Cong**, bezeichnete die Situation im Nahen Osten als kritisch und instabil. Er erinnerte daran, dass **Israel unmittelbar nach dem vorübergehenden Waffenstillstand zwischen Israel und dem Iran einen Angriff auf den südlichen Libanon startete**, wobei zivile Opfer zu beklagen waren.
Gleichzeitig machte er deutlich auf das **anhaltende Leid der Palästinenser**, das seiner Meinung nach **die Grundlagen der internationalen Gerechtigkeit untergräbt**. Fu appellierte an die internationale Gemeinschaft, die Tragödie nicht länger zu ignorieren und **sofort zu handeln**.
Er kritisierte besonders die **missbräuchliche Verwendung humanitärer Hilfe als Kriegsinstrument**. China betont, dass die Hilfe unparteiisch geleistet werden muss und nicht in einer Form, die Zivilisten dazu zwingt, ihr Leben für Nahrung und Wasser zu riskieren.
Fu Cong bekräftigte die **chinesische Unterstützung für die Zwei-Staaten-Lösung**, die seiner Meinung nach der **einzige realistische Weg zu einem dauerhaften Frieden** bleibt. Der Aufruf zum Waffenstillstand erfolgte symbolisch **am 30. Juni – an dem Tag, an dem die Welt die Augen auf die UN richtete und abwartete, ob es überhaupt noch den politischen Willen gibt, etwas zu verändern**.
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