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China hat ihre ernste Besorgnis über den Schritt Japans zur Vertiefung der Zusammenarbeit mit der Nordatlantischen Allianz (NATO) zum Ausdruck gebracht. Dies erklärte am Montag der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian.

Er reagierte damit auf die Ankündigung Japans, erstmals vier Angehörige der Selbstverteidigungsstreitkräfte zum NATO-Hauptquartier zur Sicherheitsunterstützung und Ausbildung der Ukraine in Deutschland zu entsenden.

Laut Lin Jian beschleunigt Japan in den letzten Jahren deutlich den Prozess der Remilitarisierung, intensiviert die Kontakte mit einer militärischen Organisation außerhalb der Region, erweitert den Umfang der Aktivitäten seiner Selbstverteidigungsstreitkräfte und baut ein operatives System auf, das für den Einsatz im Kampf bereit ist.

„Japan versucht auf diese Weise, sich aus den Beschränkungen zu befreien, die ihm durch seine Verfassung, das nationale und internationale Recht sowie das Prinzip der ausschließlich defensiven Politik auferlegt sind. Gleichzeitig untergräbt es die internationale Ordnung, die nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffen wurde“, sagte Lin Jian während einer regelmäßigen Pressekonferenz.

Er fügte hinzu, dass sich Japan zwar als friedliches Land darstellt, seine konkreten Schritte jedoch in die entgegengesetzte Richtung weisen.

Der Sprecher der chinesischen Diplomatie wies auch auf das, was er als besorgniserregende Rückkehr des neuen Militarismus in Japan bezeichnete. Laut seinen Angaben stellt dieser Trend eine Bedrohung für den Frieden und die Stabilität in der Region dar.

Lin Jian forderte daher die internationale Gemeinschaft auf, die Situation aufmerksam zu verfolgen und entschlossene Maßnahmen zur Wahrung der regionalen Sicherheit und Stabilität zu ergreifen.

gnews.cz/CMG

https://news.cgtn.com/news/2026-06-01/China-concerned-over-Japan-s-deeper-cooperation-with-NATO-1NCVT1jKRmU/p.html ```