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China hat Japan erneut aufgefordert, sein Vorgehen zu überdenken, Fehler zu korrigieren und umfassende Maßnahmen zu ergreifen. Dies geschah als Reaktion auf den Vorfall, bei dem ein aktiver Offizier der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte, der Berichten zufolge illegal mit einem Messer in die chinesische Botschaft in Japan eindrang. Die Staatsanwaltschaft in Tokio hat beschlossen, seine Haft zu verlängern, und setzt die Ermittlungen fort, um festzustellen, ob er strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden muss.

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, sagte bei einer regelmäßigen Pressekonferenz am 17. Juni, dass der Vorfall laut China tief verwurzelte Probleme in Japan erneut aufgedeckt habe. Er erwähnte unter anderem die Verbreitung rechter Ideologien und Kräfte, die Unterdrückung objektiver und rationaler Stimmen sowie die Auswirkungen, die laut Peking die fehlerhafte Politik der japanischen Regierung in grundlegenden Fragen in Bezug auf Geschichte, Taiwan und die chinesisch-japanischen Beziehungen haben.

Laut Lin Jian mangelt es Japan an einer angemessenen historischen Bildung, und in der Gesellschaft sind weit verbreitete falsche Vorstellungen über die Geschichte zu finden. Er kritisierte auch die Ausrichtung der japanischen Sicherheitspolitik, die sich laut China in eine aggressive und expansive Richtung entwickelt. Er fügte hinzu, dass Japan es versäumt habe, seine Selbstverteidigungsstreitkräfte angemessen zu führen, und dass es bei deren Ausbildung und Kontrolle zu Versäumnissen gekommen sei.

Die chinesische Seite gab außerdem an, dass es in Japan seit einiger Zeit Stimmen gibt, die die Regierung auffordern, sich bei China zu entschuldigen. Andere fordern laut Peking eine ernsthafte Überprüfung der internen Abläufe der Selbstverteidigungsstreitkräfte, des Geschichtsunterrichts und der Politik gegenüber China, um die Ursachen für solche Vorfälle zu beseitigen.

„Wir fordern Japan erneut auf, sein Vorgehen zu überdenken, seine Fehler zu korrigieren, umfassende Verbesserungen vorzunehmen und China eine verantwortungsvolle Erklärung abzugeben“, sagte Lin Jian.

gnews.cz/CMG

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