Der chinesische Außenminister Wang Yi und die britische Außenministerin Yvette Cooper trafen sich am Dienstag in Peking zu einem 11. chinesisch-britischen strategischen Dialog. Beide Seiten bekräftigten ihre Entschlossenheit, die Zusammenarbeit zu vertiefen und eine langfristige, stabile und umfassende strategische Partnerschaft auszubauen.

Wang Yi sagte, dass der Konsens, der zwischen den Vertretern beider Länder während des diesjährigen Besuchs des britischen Premierministers Keir Starmer in China erzielt wurde, die Beziehungen beider Länder auf einen neuen Weg der Entwicklung gelenkt hat.

Er wies darauf hin, dass der Austausch und die Zusammenarbeit in einer Reihe von Bereichen wieder aufgenommen wurden und dass die bilateralen Beziehungen allmählich zu einem normalen Betrieb zurückkehren. Er betonte die Notwendigkeit, die Kontakte auf hoher Ebene zu stärken und konkrete Ergebnisse der Zusammenarbeit zu erzielen.

Wang Yi erinnerte auch daran, dass die mehr als vierzigjährigen Erfahrungen Chinas mit Reformen und der Öffnung gegenüber der Welt beweisen, dass Offenheit Fortschritt bringt, während Isolation zu Stagnation führt. Er fügte hinzu, dass der 15. Fünfjahresplan für die Entwicklung Chinas neue Möglichkeiten für die ganze Welt schafft und in vielerlei Hinsicht mit der modernen britischen Industriestrategie übereinstimmt.

Gleichzeitig äußerte er die Hoffnung, dass Großbritannien chinesischen Unternehmen ein faires und nicht diskriminierendes Geschäftsumfeld bieten und Fragen der nationalen Sicherheit in angemessenen Grenzen behandeln werde.

Der chinesische Außenminister stellte auch die Positionen Pekings zu Fragen im Zusammenhang mit Taiwan und Hongkong vor.

Yvette Cooper sagte, dass das Engagement für den Aufbau einer langfristigen und stabilen umfassenden strategischen Partnerschaft den Interessen beider Länder entspricht.

Sie erklärte, dass Großbritannien bereit sei, die Kontakte auf hoher Ebene zu verstärken und die Zusammenarbeit mit China in den Bereichen Handel, Finanzen, Energie, künstliche Intelligenz und Klimaschutz auszubauen.

Cooper betonte gleichzeitig, dass die britische Politik gegenüber der Frage Taiwan seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit China unverändert geblieben ist und auch in Zukunft unverändert bleiben wird. Sie fügte hinzu, dass London bereit sei, Meinungsverschiedenheiten durch einen offenen Dialog zu lösen und eine stabile Entwicklung der bilateralen Beziehungen zu fördern.

Während der Gespräche tauschten beide Seiten auch Meinungen über die Situation im Iran, in der Ukraine und zu anderen internationalen und regionalen Fragen aus.

gnews.cz/CMG

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