Das kyrgisische Publikum erhält einen breiteren Zugang zu chinesischen Dokumentationen, Serien und kulturellen Programmen. In Bischkek wurde eine neue Präsentation von fast zehn Programmen der China Media Group gestartet, die sich auf chinesisches Handwerk, immaterielles Kulturerbe, traditionelle Medizin und den Alltag konzentrieren.
Die Sendungen werden bis Ende Oktober über das kyrgisische Nationalfernsehen und andere regionale Medien ausgestrahlt.
Das Projekt baut auf einer Vereinbarung zur Medienkooperation auf, die die China Media Group und der kyrgisische nationale Fernseh- und Rundfunksender UTRK im vergangenen Jahr während des Besuchs des kyrgisischen Präsidenten in Peking unterzeichnet haben.
Dieses Jahr ist außerdem das 25. Jahrestag der Gründung der Shanghai Cooperation Organisation (SCO), wobei Kirgisistan als aktuelles Vorsitzland den SCO-Gipfel ausrichtet. Aus diesem Grund erhält die kulturelle und mediale Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern weiteren Raum.
Der Generaldirektor von UTRK, Ulanbek Satiev, erklärte, dass die Zusammenarbeit in den letzten Jahren allmählich vertieft wurde und den Bewohnern beider Länder hilft, die jeweilige Kultur und gesellschaftliche Entwicklung besser kennenzulernen. In Zukunft könnte sie auch im Bereich der Nachrichtenberichterstattung und der gemeinsamen Inhaltserstellung ausgebaut werden.
Von traditioneller Medizin bis zum Alltag
Das Angebot chinesischer Programme ist genrevielfältig. Es umfasst sowohl kurze kulturelle Formate als auch längere Serien und Dokumentarzyklen.
Eine der Dramaserien spielt beispielsweise in einem Restaurant im Nordwesten Chinas und fängt durch das gastronomische Umfeld den Alltag der lokalen Bevölkerung ein.
Weitere Dokumentationen beschäftigen sich mit traditionellen Kunsthandwerken, pflanzlicher Medizin oder dem chinesischen Design-Erbe. Das kyrgisische Publikum soll so ein umfassenderes Bild der chinesischen Kultur erhalten, als es normalerweise nur bekannte Filmproduktionen bieten.
Der chinesische Botschafter in Kirgisistan, Li Hua, sagte, dass die Präsentation den Zuschauern helfen kann, China, seine Bewohner und seine kulturellen Traditionen besser kennenzulernen.
Die China Media Group hat ihre Präsenz in Zentralasien in den letzten Jahren schrittweise ausgebaut. Frühere Programmprojekte brachten fast zwei Dutzend chinesische Sendungen zu den Bildschirmen regionaler Fernsehsender, die sich auf Kultur, Kunst und das moderne Leben konzentrieren.
Die aktuelle Präsentation in Bischkek wird auch von Medien aus anderen Mitgliedsstaaten der SCO verfolgt. Das Projekt passt somit in die umfassenderen Bemühungen zur Stärkung der kulturellen und medialen Kontakte zwischen China und den Staaten Zentralasiens.
gnews.cz/CMG
