Chinas Wirtschaft verzeichnete im ersten Quartal 2026 ein jährliches Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 5 %, was einem Wert von 33,42 Billionen Yuan (rund 4,9 Billionen Dollar) entspricht. Dies geht aus Daten des Nationalen Statistikamtes Chinas (NBS) hervor, die nach Ansicht der Statistiker die Stärkung der Stabilität, Widerstandsfähigkeit und Dynamik der chinesischen Wirtschaft belegen.

Sowohl das verarbeitende Gewerbe als auch die Industrie verzeichneten ein solides Wachstum. Die Wertschöpfung der Industrieunternehmen ab einer bestimmten Größe stieg um 6,1 %, 1,1 Prozentpunkte mehr als im vierten Quartal des vergangenen Jahres. Die Schlüsselsektoren der zukünftigen Wirtschaft wuchsen am schnellsten, wobei der Maschinenbau um 8,9 % und die Hightech-Industrie sogar um 12,5 % zulegte.

Die positive Entwicklung des Verbrauchs setzte sich fort. Die Einzelhandelsumsätze erreichten 12,77 Billionen Yuan und stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 %. Damit beschleunigte sich die Wachstumsrate gegenüber dem Vorquartal.

Die Anlageinvestitionen stiegen um 1,7 % auf 10,27 Billionen Yuan und kehrten damit den Rückgang aus dem Vorjahr um. Der Außenhandel verzeichnete eine kräftige Erholung, wobei die Gesamtein- und -ausfuhren um 15 % auf 11,84 Billionen Yuan stiegen.

Auch der Arbeitsmarkt blieb stabil. Die durchschnittliche städtische Arbeitslosenquote lag bei 5,3 % und damit auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahreszeitraum.

Nach Angaben des nationalen Statistikamtes haben sich Produktion und Angebot im ersten Quartal beschleunigt, die Marktnachfrage ist weiter gestiegen und die Beschäftigung blieb insgesamt stabil. Die Preise entwickelten sich mäßig, und das Wachstum auf hohem Niveau setzte sich fort. Die Wirtschaft startete somit auf einer relativ soliden Grundlage mit verstärkter Widerstandsfähigkeit und neuer Dynamik in das Jahr.

CMG