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Die globalen Temperaturen lagen im Juli dieses Jahres erneut bei außergewöhnlich hohen Werten. Dies geht aus einem Bericht hervor, den der Copernicus Climate Change Service (C3S) der Europäischen Union am 10. August veröffentlicht hat und der sich auf die Überwachung des Klimawandels konzentriert.

Laut den veröffentlichten Daten gehört der Juli dieses Jahres zusammen mit dem Juli 2024 zu den wärmsten Julimeseiten in der Geschichte der Messungen. Nur der Juli 2023 war noch wärmer. Die durchschnittliche globale Temperatur betrug 16,9 Grad Celsius, was 1,47 Grad mehr als der Durchschnitt der vorindustriellen Periode von 1850 bis 1900 ist.

Auch in Westeuropa wurden deutlich überdurchschnittliche Temperaturen verzeichnet. Juni und Juli dieses Jahres waren zusammen die wärmsten seit Beginn der verfügbaren Messungen.

Die Daten des Copernicus zeigen, dass die durchschnittliche Temperatur in Westeuropa während dieser beiden Monate 21,62 Grad Celsius betrug. Im Vergleich zum Durchschnitt für den gleichen Zeitraum von 1991 bis 2020 lag sie damit 2,79 Grad höher. Der bisherige Rekord aus dem Jahr 2022 wurde somit übertroffen.

Die neuesten Daten bestätigen die anhaltende Periode außergewöhnlich hoher Temperaturen, die in den letzten Jahren nicht nur Europa, sondern auch andere Teile der Welt betrifft.

gnews.cz/CMG

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