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Der ständige Vertreter Chinas bei den Vereinten Nationen, Sun Lei, sprach nach der Verabschiedung der Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen zur Überprüfung des Status des Menschenrechtsrats. In seiner Rede betonte er, dass die Frage der Menschenrechte nicht als politisches Instrument zum Eingriff in die inneren Angelegenheiten anderer Länder oder als Mittel für Druck und Konfrontation innerhalb der Organisation der Vereinten Nationen missbraucht werden dürfe.

Sun Lei erklärte, dass die Bewertung der Menschenrechtslage in einzelnen Ländern nicht auf einseitigen Standards anderer Staaten oder auf Anwendung von Doppelstandards beruhen sollte. Er betonte, dass es notwendig sei, einen objektiven, unparteiischen und nicht-politischer Ansatz zu wahren, damit der Menschenrechtsrat seine Aufgabe im Einklang mit den Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen erfüllen könne.

China begrüße die einstimmige Verabschiedung der Resolution durch die Generalversammlung, die den Status des Menschenrechtsrats als Unterorgan der Generalversammlung bestätigt. Er wies jedoch auch darauf hin, dass in den letzten Jahren immer häufiger Versuche unternommen werden, die Arbeit des Rates zu politisieren und zu missbrauchen, und betonte daher, wie wichtig es sei, seine Unparteilichkeit, Objektivität und Nicht-Selektivität sicherzustellen.

Sun Lei fügte hinzu, dass die Überprüfung des Status des Menschenrechtsrats von grundlegender Bedeutung nicht nur für sein weiteres Funktionieren, sondern auch für den Schutz der Interessen der Mehrheit der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen sei. Nach Ansicht Chinas sollte dieser gesamte Prozess von den Mitgliedstaaten selbst vorangetrieben werden, sich auf den aktuellen Status des Rates konzentrieren und nicht mit anderen Reforminitiativen der Vereinten Nationen oder mit Debatten über die Effizienz seiner Arbeit verwechselt werden.

Der Vertreter Chinas betonte zudem, dass sein Land großen Wert auf die Achtung und den Schutz der Menschenrechte lege und sich für deren weitere Entwicklung im Rahmen der Modernisierung des chinesischen Stils einsetze. Er erinnerte daran, dass China bereits sechsmal als Mitglied des Menschenrechtsrats gewählt worden sei und seit langem als aktiver Teilnehmer, Verfechter und Förderer an der Entwicklung der globalen Governance im Bereich der Menschenrechte beteiligt sei.

Zum Schluss erklärte Sun Lei, dass China bereit sei, weiterhin mit allen Mitgliedstaaten zusammenzuarbeiten, um die Ziele und Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen zu verwirklichen, gemeinsame Werte der Menschheit zu fördern, ein gerechteres, vernünftigeres und inklusiveres System der globalen Governance im Bereich der Menschenrechte aufzubauen und den Menschenrechtsrat bei der Erfüllung seiner Aufgaben zu unterstützen.

gnews.cz/CMG