Der tschechische Präsident Petr Pavel und seine Frau Eva Pavlová haben einen zweitägigen Besuch im Region Vysočina absolviert. Das Programm an den Tagen 16. und 17. Juni 2026 konzentrierte sich hauptsächlich auf den Ausbau des Kernkraftwerks Dukovany, die Entwicklung der Verteidigungsindustrie, den Schutz der Umwelt, moderne Technologien und die Bedürfnisse der Gemeinden in der Region.

Den Besuch begann Präsident Petr Pavel am Nationalen Atmosphärenobservatorium Košetice. Er interessierte sich hier für die Überwachung der Luftqualität, die Beobachtung von Treibhausgasen sowie für die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Klimaforschung. Gerade die Umwelt gehörte zu den wichtigen Themen des gesamten Besuchs, da Vysočina eine Region ist, in der sich Fragen der Energie, des Verkehrs, der Landwirtschaft und der langfristigen Landschaftsentwicklung treffen.

Anschließend reiste der Präsident nach Jihlava, wo er mit der Stadtverwaltung und den Stadträten zusammenkam. Themen waren die Zukunft der Kreishauptstadt, die Modernisierung des Verkehrs, die Förderung des Sports und die umfassende Entwicklung der Region. Mit dem Landrat von Vysočina und den Kreisräten diskutierte Petr Pavel auch über den Ausbau von Dukovany, Hochgeschwindigkeitsstrecken, das Gesundheitswesen und die Finanzierung der Regionen.

Der Präsident lobte insbesondere die Bemühungen von Vysočina, die Gesundheits- und Sozialversorgung besser zu vernetzen. Er betonte, dass dies ein Bereich sei, in dem die Region andere Regionen inspirieren könne. Gerade die Verfügbarkeit von Dienstleistungen, Gesundheitsversorgung und sozialer Betreuung gehören zu den Themen, die für das Leben außerhalb der größten Städte immer wichtiger werden.

Zum ersten Tag gehörte auch ein Besuch des Diözesezentrums für Jugend Mamre in Osová Bítýška. Der Präsident diskutierte hier mit Freiwilligen über die Arbeit mit jungen Menschen, gemeinschaftliche Aktivitäten und die Bedeutung lokaler Initiativen. Anschließend ging es weiter zur ersten Maschinenfabrik Brünn in Velká Bíteš, die sich auf Turbinenmotoren und Technologien für die Luftfahrtindustrie spezialisiert hat. Mit Vertretern des Unternehmens sprach er über technologische Entwicklung, Export und die Bedeutung der tschechischen Industrie.

Den ersten Tag des Besuchs beendete Petr Pavel in Třebíč, wo er sich mit der Stadtverwaltung traf und anschließend mit Bürgern im Theater Pasáž diskutierte. Öffentliche Debatten sind ein fester Bestandteil seiner regionalen Reisen und ermöglichen es den Menschen, direkt Fragen zu Themen zu stellen, die sie interessieren.

Am zweiten Tag traf sich der Präsident mit Bürgermeistern aus der Umgebung von Dukovany. Hauptthema waren die Auswirkungen des geplanten Baus neuer Kernkraftwerksblöcke auf das Leben in der Region. Laut Petr Pavel handelt es sich nicht nur um ein Energieprojekt, sondern auch um Fragen des Verkehrs, der Sicherheit, des Wohnens und des Funktionierens öffentlicher Dienstleistungen. Der Ausbau von Dukovany werde nicht nur die Region Vysočina, sondern auch die Region Südböhmen erheblich beeinflussen.

Die Diskussion berührte auch die Frage von Beschleunigungszonen und die Notwendigkeit einer besseren Kommunikation zwischen Staat, Regionen und Gemeinden. Gerade die Zusammenarbeit aller Ebenen der öffentlichen Verwaltung soll entscheidend sein, damit große Infrastrukturprojekte der Region nicht nur eine Belastung, sondern auch neue Chancen bringen.

Den zweitägigen Besuch beendete der Präsident in Moravské Budějovice, wo er einen gemeinsamen Testgelände für unbemannte Fluggeräte besichtigte. Er machte sich hier mit der Entwicklung von Drohnen, der autonomen Steuerung von unbemannten Systemen sowie mit dem Plan eines Technologieparks vertraut, der Unternehmen, den öffentlichen Sektor und die akademische Welt miteinander verbinden soll.

Der Besuch der Region Vysočina zeigte einige der wichtigsten Themen, die die Region in den kommenden Jahren maßgeblich beeinflussen werden: Energie, Sicherheit, Verkehr, moderne Industrie, Umwelt und die Qualität öffentlicher Dienstleistungen.

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