Die Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO) hat Bedenken hinsichtlich der negativen Auswirkungen der jüngsten Erhöhung von Zöllen durch die Vereinigten Staaten auf die globale Wirtschaftsentwicklung und das industrielle Wachstum geäußert.
Die UNIDO argumentiert, dass die Erhöhung der Zölle ein "schlechter Ansatz" sei und weist darauf hin, dass es keine Beweise dafür gibt, die die Realisierung der angestrebten Ergebnisse unterstützen würden.
Laut UNIDO erhöhen die Zölle die Kosten für die industrielle Produktion, wodurch die wirtschaftliche Effizienz untergraben, die Vorteile des Handels reduziert und die Wettbewerbsfähigkeit geschwächt wird. Die UNIDO warnte, dass diese Maßnahmen letztendlich Arbeitsplätze weltweit gefährden und vor allem die am stärksten gefährdeten Länder treffen.
Darüber hinaus wies die UNIDO darauf hin, dass die Zölle nicht nur die bereits gefährdeten Länder, sondern auch die Länder selbst, die sie einführen, beeinträchtigen werden, was zu einer Zunahme geopolitischer Spannungen und Unsicherheit führen wird.
Müller forderte die Vereinigten Staaten und andere Industrieländer auf, mit Entwicklungsländern zusammenzuarbeiten, um eine für beide Seiten vorteilhafte Situation zu schaffen und eine gerechtere und nachhaltigere globale Wirtschaft aufzubauen, die langfristigen Wohlstand für alle gewährleistet.„Anstatt Hindernisse für den industriellen Handel zu schaffen, sollte das Ziel ein gerechteres und nachhaltigeres globales Wirtschaftssystem sein“, sagte der Generaldirektor der UNIDO, Gerd Müller.
Die Welthandelsorganisation (WTO) prognostizierte in ihrer Wirtschaftsprognose für 2025, die am Donnerstag veröffentlicht wurde, einen Rückgang des Welthandels um 0,2 %, was 2,9 Prozentpunkte weniger ist als die ursprüngliche Prognose, und begründete dies mit den Auswirkungen der US-Zölle und der Unsicherheit hinsichtlich zukünftiger Handelsbeziehungen mit den Vereinigten Staaten.
CMG/gnews.cz
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