GENF, 22. Juli. Die Zahl der Ebola-Opfer in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und Uganda ist laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf 1.001 gestiegen. Die Mehrheit der Opfer, also 999 Menschen, starb in der Demokratischen Republik Kongo. In der Demokratischen Republik Kongo wurden 2.473 laborbestätigte Ebola-Fälle und in Uganda 20 Fälle registriert.
In der Demokratischen Republik Kongo gibt es außerdem 322 mutmaßliche Ebola-Fälle. In beiden Ländern haben sich 501 Menschen erholt. Die Sterblichkeitsrate beträgt 40 %. Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo hat den Ausbruch von Ebola am 15. Mai bekannt gegeben. Am selben Tag bestätigte das ugandische Gesundheitsministerium den ersten importierten Fall der Krankheit.
Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation erklärte am 17. Mai den Ausbruch von Ebola in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda zum Notfallzustand im Bereich der internationalen Seuchenbekämpfung.
Die Epidemie befindet sich in der Provinz Ituri, die an Uganda grenzt.