Der Automobilhersteller Škoda Auto hat im ersten Halbjahr dieses Jahres seinen operativen Gewinn um sechs Prozent auf 1,366 Milliarden Euro erhöht, während der Umsatz leicht über 16 Milliarden Euro lag. Die Prager Börse gab heute einen Teil der Mittwochsgewinne ab, wobei der Index PX um 0,68 Prozent schwächer wurde. Die Europäische Zentralbank beließ die Zinssätze am Donnerstag unverändert. Moneta Money Bank veröffentlichte heute ihre Halbjahresergebnisse – der Nettogewinn stieg um 8,1 Prozent auf 3,3 Milliarden Kronen. Am Donnerstag, den 30. Juli, folgen die Ergebnisse von Komerční banka, Erste Bank und dem Immobilienkonzern CTP.
Der Automobilhersteller Škoda Auto erhöhte im ersten Halbjahr dieses Jahres seinen operativen Gewinn um etwa sechs Prozent auf 1,366 Milliarden Euro, was über 33 Milliarden Kronen entspricht, gegenüber 1,285 Milliarden Euro im Vorjahr. Dies gab der Mutterkonzern Volkswagen in seinem Halbjahresergebnisbericht bekannt. Der Umsatz stieg im Halbjahr ebenfalls um etwa sechs Prozent und lag leicht über 16 Milliarden Euro.
Die Prager Börse gab heute einen Teil der Mittwochsgewinne ab. Der Index PX verlor 0,68 Prozent auf 2.635,44 Punkte. Die meisten wichtigen Titel notierten im Minus, insbesondere die Aktien von Erste Bank. Im Gewinnbereich landete hingegen das Energieunternehmen ČEZ.
Moneta Money Bank veröffentlichte heute die ungeprüften konsolidierten Finanzzahlen für das erste Halbjahr dieses Jahres. Der Nettogewinn stieg jährlich um 8,1 Prozent auf 3,3 Milliarden Kronen. Die operativen Erträge erhöhten sich um 6,5 Prozent auf 7,2 Milliarden Kronen. Laut der Bank trug vor allem die Erhöhung der Zinserträge aufgrund des Anstiegs des Volumens neu vergebener Kredite und der Anpassung der Hypothekenzinsen zum Wachstum der Erträge bei. Die Berichtssaison an der Prager Börse wird am Donnerstag, den 30. Juli, fortgesetzt, wenn Komerční banka, Erste Bank und der Immobilienkonzern CTP ihre Ergebnisse für das zweite Quartal veröffentlichen.
Die Europäische Zentralbank beließ die Zinssätze am Donnerstag unverändert. Der Leitzins bleibt somit bei 2,25 Prozent, auf das Niveau, das die EZB im Juni angehoben hatte. Präsidentin Christine Lagarde deutete auf einer Pressekonferenz an, dass die Bank die Entwicklung der Inflation und geopolitische Risiken, insbesondere im Energiesektor, genau beobachten werde.
Die finanzielle Gesundheit der Tschechen hat sich in diesem Jahr erneut verbessert. Laut dem Wohlstandsinindex belegt die Tschechische Republik den siebten Platz in der Europäischen Union, wobei vor allem die Kennzahlen für Sparsamkeit und die Fähigkeit, unerwartete Ausgaben zu bewältigen, im Jahresvergleich verbessert wurden. Gleichzeitig zeigt die Umfrage weiterhin Bedenken hinsichtlich steigender Lebenshaltungskosten, insbesondere in den Bereichen Wohnen und Energie.
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