Jia Guide, ständiger Vertreter Chinas bei den UN-Büros in Genf und anderen internationalen Organisationen in der Schweiz, sprach auf einer Sitzung des Globalen Dialogs über die Governance von künstlicher Intelligenz. In seiner Rede konzentrierte er sich auf das Thema, wie man die Unterschiede im Zugang zu künstlicher Intelligenz zwischen verschiedenen Ländern überwinden kann.
Jia Guide erklärte, dass künstliche Intelligenz die Entwicklungsmöglichkeiten und die Form der globalen Governance grundlegend verändert. Er betonte, dass die Staaten unter der Schirmherrschaft der UN gemeinsam eine inklusive, offene, nachhaltige, gerechte, sichere und vertrauenswürdige digitale Zukunft anstreben sollten.
Der chinesische Vertreter hob auch die Bedeutung der digitalen Souveränität hervor. Dies bedeute seiner Meinung nach, dass jedes Land das Recht habe, selbst zu bestimmen, welche Produkte und Technologien der künstlichen Intelligenz es nutzen möchte. Die Staaten sollten nicht gezwungen sein, eine Seite zu wählen oder dem Druck in Bezug auf die technologische Entwicklung nachzugeben.
Diese Aussage passte somit in die breitere chinesische Position, die die Rolle der UN bei der Gestaltung von Regeln für künstliche Intelligenz betont und darauf abzielt, die digitale Kluft zwischen entwickelten und Entwicklungsländern zu verringern.
gnews.cz/CMG
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