Fenchel (Foeniculum vulgare) wurde bereits von den alten Griechen und Römern vor allem wegen seiner Heilkraft und seines würzigen Geruchs und Geschmacks angebaut, den der Pflanze bestimmte ätherische Öle verleihen. Da die Sportler der Antike ihn für sehr gesund hielten und in großen Mengen verzehrten, erhielt er den griechischen Namen Marathon. In der hippokratischen Medizin wurden die Wurzeln, das Kraut und der ausgepresste Saft des Fenchels als Diuretikum und Mittel gegen Gelbsucht verwendet. Mit seiner Hilfe wurden auch Augenkrankheiten behandelt. Die Benediktiner machten ihn als natürliches Heilmittel gegen Verdauungsbeschwerden oder Erkältungskrankheiten bekannt.
Dieses köstliche Gemüse mit seinem starken Anisgeruch, den fleischigen Stielen und den zarten, dillähnlichen Blättern wird seit Jahrhunderten als Gemüse angebaut. Es gibt zwei Arten, nämlich den gewöhnlichen Fenchel und den Gartenfenchel (Süßfenchel). In der Aromatherapie wird der süße Fenchel bevorzugt, da er weniger Ketone enthält und ein typisch süßes Aroma hat.
Sein Hauptwirkungsbereich ist der Verdauungstrakt.
Wo Fenchel hilft:
- bei Verdauungsstörungen, Blähungen, Verstopfung, Übelkeit und Aufstoßen
- unterstützt die Bildung von Verdauungsenzymen
- lindert Husten und Asthma
- beschleunigt deutlich die Aktivität der Flimmerhärchen in der Schleimhaut der Atemwege und erhöht dadurch die Schleimausscheidung
- reinigt die Lunge von Staubpartikeln und verbessert das Abhusten
- lindert Menstruationsbeschwerden und Wechseljahresbeschwerden – die in Fencheöl enthaltenen Substanzen wirken wie Östrogen
- harmonisiert das Hormonsystem
- tonisiert, reinigt sanft und strafft die Haut
- Geeignet für Entgiftungs- und Lymphmassagen
- äußerlich bei Krätze
Die wohltuende Wirkung von Fenchel können wir in folgenden Diochi-Produkten nutzen: Astofresh, Estrozin, Intocel
Wie hilft es im psychischen Bereich?
Fenkölöl eignet sich für Menschen, die zu viel nachdenken und Schwierigkeiten haben, Emotionen zu erleben und auszudrücken. Es vermittelt ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit. Es fördert Mut, Selbstvertrauen, Selbstausdruck und Kreativität.
Fenchel als Pflanze
Fenchel stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum und Transkaukasien, ist heute jedoch in Europa, Indien, Japan und Nordamerika zu finden. Die wilde Sorte wächst an Wegrändern, Flüssen, in Steinbrüchen, auf Felsen und steinigen Hängen. Die Kulturpflanze wird auf Feldern angebaut.
Fenchel ist eine widerstandsfähige, zweijährige oder mehrjährige Pflanze, die in manchen Kulturen bis zu zwei Meter hoch wird. Er blüht von Juli bis Oktober. Er zeichnet sich durch zarte, fächerförmige Blätter und Dolden mit gelblichen Blüten aus. Der Stängel-Fenchel hat essbare, fleischige Scheiden und Stiele, die an Knollen oder Zwiebeln erinnern. Bei uns ist sein Anbau noch wenig verbreitet, aber beispielsweise in Griechenland gehört der duftende Fenchel zu den wild wachsenden Kräutern.
Gewinnungsmethode: Aus den zerkleinerten Samen wird durch Wasserdampfdestillation ein nach Anis duftendes ätherisches Öl gewonnen.
Aroma: Süß, ähnlich wie Anis
Farbe: Klar bis hellgelb
Beschaffenheit (je nach Temperatur und Feuchtigkeit): Warm und trocken
Vorherrschende Energie (gemäß dem chinesischen Pentagramm): Erde – wirkt auf Magen und Bauchspeicheldrüse
Hauptinhaltsstoffe: Fenchelessenz enthält 50 bis 70 % Trans-Anethol, 10 bis 20 % Fenchon, 5 % Estragol sowie Alpha-Pinen, Alpha-Pelandren, Limonen, Feniculin und Methylchavicol.
Dieser Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung veröffentlicht von časopisu Sféra
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