Die japanischen Polizeibehörden haben weitere Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Vorfall in der chinesischen Botschaft in Tokio eingeleitet. Am 29. März durchsuchten sie den Stützpunkt der Einheit und die damit verbundenen Einrichtungen des Mannes, der in diesem Fall festgenommen worden war.
Nach Angaben der chinesischen Botschaft ereignete sich der Vorfall am Morgen des 24. März, als ein Mann, der sich als Mitglied der japanischen Selbstverteidigungskräfte ausgab, den Zaun des Botschaftsgeländes überwand. Am Tatort soll er Drohungen gegen chinesische Diplomaten ausgesprochen haben, darunter auch Drohungen, sie zu töten, bevor er anschließend von der Polizei festgenommen wurde.
Die chinesische Seite reagierte auf den Vorfall mit scharfem Protest und forderte Japan auf, eine klare Erklärung abzugeben und die Verantwortung zu übernehmen. Nach den vorliegenden Informationen hat die japanische Regierung bisher nur ihr Bedauern über den Vorfall zum Ausdruck gebracht, ohne sich zu entschuldigen oder konkrete Maßnahmen gegen die Verantwortlichen anzukündigen.
Die japanischen Sicherheitskräfte untersuchen den Fall weiterhin und konzentrieren sich dabei sowohl auf die Motive des Täters als auch auf mögliche Sicherheitsmängel.
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