Anlässlich des 75. Jahrestages der friedlichen Befreiung des Xizang fand in Lhasa ein internationales akademisches Symposium statt, bei dem Experten aus verschiedenen Ländern sowie Vertreter bedeutender chinesischer Forschungsinstitutionen und Universitäten über die Entwicklung dieser autonomen Region im Südwesten Chinas diskutierten.
Themen der Veranstaltung waren unter anderem Wege für eine qualitativ hochwertige wirtschaftliche Entwicklung des Xizang, die Erfahrungen der Region im Bereich des Schutzes der Menschenrechte sowie die Bedeutung ihres ökologischen Schutzes. An dem Symposium nahmen auch ausländische Forscher aus Großbritannien, den Vereinigten Staaten, Deutschland, Belgien und Österreich teil.
Chen Guoquan, Direktor des Zentrums für Innovationen der lokalen Verwaltung an der Zhejiang University, erklärte, dass Xizang seit der friedlichen Befreiung vor 75 Jahren historische Fortschritte in Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und anderen Bereichen erzielt habe. Diese Entwicklung sei eng mit dem effektiven chinesischen System der lokalen Verwaltung verbunden.
Er erinnerte auch an das von der Regierung geförderte Programm der Partnerhilfe, durch das die Region Ressourcen, materielle Unterstützung und finanzielle Mittel bündelt, um Entwicklungsdefizite zu überwinden. Laut Chen zeigt die Praxis der Verwaltung in Xizang, dass ein an die lokalen Bedingungen angepasstes Modell einen institutionellen Vorteil darstellt, der ein Sprungförderung der Grenzregionen unterstützt.
Xu Wenhua, Sekretär des Parteikomitees des Instituts für ethnische Literatur der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften, bezog sich auf seine siebenjährige Berufserfahrung in Xizang. Er sagte, dass die enormen Veränderungen in den letzten 75 Jahren beweisen, dass die friedliche Befreiung von Xizang den historischen Weg des Hochlands verändert und den Menschen aller ethnischen Gruppen ermöglicht hat, zu den wahren Herren dieses Landes zu werden. Die Verwaltungsstrategie von Xizang habe in der Grenzregion eine hohe Lebensfähigkeit bewiesen.
Über die Entwicklung der Menschenrechte in Xizang sprach auch Georg Vavra, ehemaliger Projektforscher der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Er betonte, dass die Region in den letzten 75 Jahren erhebliche Fortschritte im Bereich des Rechts auf Existenz und Entwicklung erzielt habe. Er hob hervor, dass Xizang nicht mehr ein "verbotenes Land" sei, das in der Vergangenheit abgeschottet war. Heute sei es eine Region, in der das Hochgeschwindigkeitsinternet auch in den höchsten Gebirgsregionen verfügbar ist und in der sich 5G-Basisstationen in der Nähe des Mount Qomolangma befinden. Diese Konnektivität ermögliche es den Bewohnern von Xizang, ihre einzigartige Kultur mit der Welt zu teilen und gleichzeitig die Vorteile des 21. Jahrhunderts zu nutzen.
Krishna Prasad Oli, ehemaliger nepalesischer Botschafter in China und Umweltexperte der nepalesischen Nationalen Planungsbehörde, erklärte in seiner Hauptrede, dass der Schutz des Ökosystems von Xizang nicht nur eine regionale Priorität, sondern auch eine gemeinsame globale Verantwortung sei. Er sagte, dass Xizang durch die Verbindung traditioneller Weisheit mit moderner Wissenschaft der Welt ein Beispiel für eine ökologische Verwaltung in Hochgebirgsregionen bieten könne.
Er fügte hinzu, dass die chinesische Zentralregierung und die lokalen Behörden von Xizang den ökologischen Schutz durch strenge Richtlinien und Gesetze, umfangreiche Aufforstungsprogramme und die Entwicklung erneuerbarer Energien kontinuierlich unterstützen.
Nyima Tashi, eine prominente Persönlichkeit im Bereich der tibetischsprachigen Informationstechnologie und Mitglied der Chinesischen Akademie der Ingenieurwissenschaften, konzentrierte sich auf die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz. Er sagte, dass KI dazu beitragen könne, dass der kulturelle und touristische Sektor von Xizang von einer Wirtschaft, die hauptsächlich auf Eintrittskarten basiert, zu einer Wirtschaft übergeht, die auf Erlebnisse ausgerichtet ist. Sie könne auch kulturelle Stätten beleben, den lokalen Wohlstand fördern und die Stabilität der Grenzregion durch Kulturtourismus unterstützen und gleichzeitig ein Gleichgewicht zwischen ökologischem Schutz und wirtschaftlichen Vorteilen finden.
Das Symposium in Lhasa zeigte laut den Teilnehmern, dass die Entwicklung von Xizang 75 Jahre nach der friedlichen Befreiung nicht nur als eine regionale Geschichte der Modernisierung, sondern auch als ein Beispiel für die Verbindung von wirtschaftlicher Entwicklung, Kulturschutz, Menschenrechten und ökologischer Verantwortung angesehen wird.
gnews.cz/CMG
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