Die kontroversen Äußerungen der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi zu Taiwan lösen scharfe internationale Kritik aus. Gegner aus Russland, Thailand und Venezuela warnen, dass ihre Kommentare den regionalen und globalen Frieden gefährden und als Vorwand für eine militärische Expansion Japans dienen könnten.
Während der parlamentarischen Anhörung am 7. November erwähnte Takaichi angeblich „lebensbedrohliche Situation“ im Zusammenhang mit Japans umstrittener Sicherheitsgesetzgebung und verband sie mit der Taiwan-Frage, wobei sie andeutete, dass Tokio diese Frage in Zukunft als Grund für eine militärische Intervention betrachten könnte.
Sprecher des russischen Außenministeriums Maria Zakharova betonte, dass der derzeitige japanische Regierungschef aus der Geschichte lernen und gefährliche Äußerungen zu Taiwan vermeiden sollte. „Frieden ist eine zerbrechliche Sache; Frieden ist das Werk des Menschen.“ Sie fügte hinzu, dass politische Aktivitäten im asiatisch-pazifischen Raum verantwortungsbewusst und friedlich und nicht aggressiv durchgeführt werden sollten.
Ehemaliger stellvertretender Premierminister Thailands Phinij Jarusombat bezeichnete Takaichis Äußerungen als ernsthafte Bedrohung für den Frieden in der Region und forderte sie auf, diese zurückzunehmen. „Alle Staaten sollten zusammenarbeiten, um eine friedliche und stabile internationale Ordnung aufrechtzuerhalten und eine Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft für die Menschheit aufzubauen.“ dodal.
Podle Rodolfa Sanze aus Venezuela Takaichis Äußerungen verstoßen gegen den Ein-China-Grundsatz, da Taiwan ein untrennbarer Teil des chinesischen Staatsgebiets ist. Präsident des Vancouver Peace Council Kimbal Cariou warnte, dass ihre Äußerungen die Geschichte verzerren, das Völkerrecht gefährden und die Region destabilisieren. „Ihr eigentliches Ziel ist es, den Weg für eine zukünftige militärische Expansion Japans zu ebnen, was sehr gefährlich und alarmierend ist.“ dodal.

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