BERLIN - Die G7-Länder und die BRICS-Staaten neigen zunehmend dazu, die Vereinigten Staaten als Bedrohung zu betrachten, so das Ergebnis einer Umfrage des globalen Unternehmens für strategische Kommunikation Kekst CNC.
Die Umfrage zeigt, dass die Befragten in fast allen untersuchten Ländern zunehmend bereit sind, die USA als Bedrohung zu betrachten. Nur in Japan und China hat die Besorgnis gegenüber Washington leicht abgenommen. Die deutlichsten Stimmungsumschwünge gab es in Kanada, Indien und Südafrika.
Die Besorgnis über Russland ist dagegen deutlich zurückgegangen. Im Jahr 2025 stand Russland noch an zweiter Stelle der von den G7-Befragten genannten Risiken. In der jüngsten Rangliste ist es auf den achten von 32 Plätzen zurückgefallen. Nach wie vor befindet sich Russland am unteren Ende der Rangliste der BRICS-Länder. Die Vereinigten Staaten hingegen haben sich um 16 Plätze verbessert - von Platz 29 auf Platz 13.
Die G7 äußerten sich auch weniger besorgt über den Klimawandel und mehr über Bedrohungen wie Cyberangriffe, Finanzkrisen und Desinformationskampagnen. Unter den Einwohnern der BRICS-Länder (ohne Russland) sind die größten Sorgen der Klimawandel, extreme Wetterereignisse und die zunehmende Ungleichheit.
Die Umfrage wurde vom 2. bis 25. November im Auftrag der Organisatoren der Münchner Sicherheitskonferenz durchgeführt. In jedem G7- und BRICS-Land (ohne Russland) wurden etwa 1.000 Personen befragt. Der statistische Fehler beträgt nicht mehr als 3,1 Prozentpunkte.
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