(www.mdcr.cz) Die Studie zu den Möglichkeiten und Chancen umreißt mehr als 630 Kilometer an Haupt- und Nebenstrecken geplanter Autobahnen und Straßen, die die regionalen Hauptstädte miteinander verbinden sollen, sobald das grundlegende Autobahnnetz fertiggestellt ist. Gleichzeitig sollen die ersten Bauprojekte der geplanten mehr als 760 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitsstrecken beginnen. Auch die Bahnhöfe in Prag und Brünn werden verändert.
Das Verkehrsministerium hat seine Vision für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur um das Jahr 2050 vorgestellt. Dieser Plan umfasst umfangreiche Projekte zur Modernisierung und Erweiterung des Autobahn- und Straßennetzes, zum Bau von Hochgeschwindigkeitsbahnen und zur Nutzung von Wasserwegen für Güter- und Freizeitverkehr.
Ausbau des Autobahn- und Straßennetzes nach 2050
Die Studie schlägt eine Erweiterung des Autobahn- und Straßennetzes vor, die die Anbindung der regionalen Hauptstädte deutlich verbessern und die Verkehrsbelastung in großen Ballungsräumen wie Prag und Brünn reduzieren soll. Zu den wichtigsten geplanten Projekten gehören der Autobahnring um Prag in näherer und weiterer Lage, die Verbindung Plzeň – Písek – Jihlava oder beispielsweise der Südmährische Korridor.
sagt Verkehrsminister Martin Kupka>.
Die Eisenbahn wird schneller, die Verkehrsknotenpunkte in Prag und Brünn werden verändert
Das Verkehrsministerium plant den Bau von Hochgeschwindigkeitsstrecken, die die Hauptstädte und Regionen mit dem europäischen Verkehrsnetz verbinden sollen. Zu den wichtigsten Projekten gehören die Strecken Prag – Brünn – Ostrava – Kattowitz, Brünn – Břeclav – Wien/Bratislava oder die Strecke Prag – Ústí nad Labem – Dresden.
fügt Minister Martin Kupka hinzu.
Das Metrolinienprojekt SPODEM
Im Januar wählte die Zentrale Kommission des Verkehrsministeriums die endgültige Variante des Metrolinienprojekts SPODEM, das zwei separate Tunnel unter dem Zentrum von Prag mit einer Länge von über 10 km umfasst. Diese Tunnel sollen hauptsächlich für Stadt- und Vorortzüge genutzt werden, während Fernzüge hauptsächlich oberirdisch verkehren sollen. Ein zentraler Bahnhof wird unter dem Hauptbahnhof entstehen, wo zwei unterirdische Bahnsteige für jede der Strecken angelegt werden.
sagt Minister Martin Kupka.
Bahnhofsumfeld Brünn: Im Rahmen der Umgestaltung des gesamten Bahnhofsumfelds Brünn wird ein neuer Hauptbahnhof, ein neuer Umsteigeterminal Černovice entstehen, und der Bahnhof Brünn-Židenice wird näher an die Straßenbahnhaltestellen verlegt. Der Projektentwurf wurde im April 2024 von der Zentralen Kommission des Ministeriums für Verkehr genehmigt.
„Das Projekt beinhaltet ein neues Konzept für das gesamte metropolitanische Verkehrsknotenpunkt, um eine ausreichende Kapazität und Zuverlässigkeit für Personen- und Güterzüge zu gewährleisten, einschließlich der Anforderungen an den Anschluss von Hochgeschwindigkeitsstrecken (HGS). Die Gesamtkosten für dieses Projekt werden derzeit auf 73 Milliarden Kronen geschätzt. Der Baubeginn könnte im Jahr 2028 erfolgen, was eine deutliche Verbesserung für die Einwohner von Brünn und den umliegenden Gebieten bringen würde“, ergänzt Kupka.
Verbesserte Schifffahrtsbedingungen auf der Elbe fördern den Güterverkehr.
Der Plan umfasst auch die Verbesserung der Schifffahrtsbedingungen auf der Elbe und die Gewährleistung der Schifffahrt bis nach Pardubice. Zu den wichtigsten Projekten gehören der Schleusenkomplex Děčín, die Gewährleistung der Schifffahrt bis nach Pardubice und die Stabilisierung der Schifffahrtsroute im Hafen von Chvaletice. Die Gesamtkosten für diese Projekte werden auf mehrere Milliarden Kronen geschätzt.
„Die Verbesserung der Schifffahrtsbedingungen auf der Elbe ist entscheidend, um eine zuverlässige Schifffahrt das ganze Jahr über zu gewährleisten und die Parameter des garantierten Tiefgangs zu erhöhen. Diese Projekte sind darauf ausgelegt, den Güterverkehr zu verbessern und zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region beizutragen“, fügt Verkehrsminister Martin Kupka hinzu.
Die Gewährleistung der Schifffahrt bis nach Pardubice umfasst die Stabilisierung der Schifffahrtsroute im Hafen von Chvaletice und die Erhöhung des Tiefgangs im Abschnitt Přelouč – Pardubice. Der Schleusenkomplex Děčín wird die Parameter des garantierten Tiefgangs von der Staatsgrenze bis nach Boletice bei Děčín auf einen Wert von 140 cm und mehr für 345 Tage im durchschnittlichen Jahr erhöhen, während er gleichzeitig 220 cm für 180 Tage im durchschnittlichen Jahr ermöglicht. Die Umsetzung aller Infrastrukturprojekte erfordert nicht nur finanzielle Investitionen, sondern auch Anstrengungen und die Zusammenarbeit aller beteiligten Parteien. Das Ministerium für Verkehr wird den Dialog mit der Öffentlichkeit und den Experten fortsetzen, um eine schrittweise Umsetzung aller Projekte im Rahmen der Verkehrsvision 2050 zu gewährleisten.
Verkehrsminister
stellvertretender Vorsitzender der Partei ODS
Abgeordneter des Parlaments der Tschechischen Republik
ods.cz/gnews.cz-jav

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