Das Vereinigte Königreich führt wieder Subventionen für Elektroautos ein, um den Umstieg auf emissionsfreien Verkehr zu fördern und den Autoherstellern zu helfen, die strengen Emissionsquoten zu erfüllen. Einem Artikel zufolge, der auf webu Autocar Die neue Regelung ist Teil der 650 Millionen Pfund (18,4 Milliarden Euro) schweren Drive35-Initiative der Regierung, die ab dem 16. Juli 2025 Rabatte von bis zu 3.750 Pfund (106.000 Euro) für Elektroautos mit einem Preis von bis zu 37.000 Pfund (1,05 Millionen Euro) vorsieht.

Damit soll der Marktanteil von E-Fahrzeugen erhöht werden, der im Jahr 2025 bei 25 % liegt, mit einem Ziel von 28 %. Das Drive35-Programm umfasst nicht nur Subventionen für den Kauf von Fahrzeugen, sondern auch Investitionen in die Produktion, Forschung und Entwicklung, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Verbesserung der Qualifikation der Arbeitskräfte. Die Subventionen richten sich an die Automobilunternehmen, die sie in Form von niedrigeren Fahrzeugpreisen weitergeben, und nicht direkt an die Kunden.

Voraussetzung dafür ist die Einhaltung von Emissionskriterien, einschließlich eines "verifizierten Emissionsreduktionsziels" im Rahmen der Initiative "Science Based Targets". Interessanterweise gibt es ein protektionistisches Element - für im Vereinigten Königreich gebaute Fahrzeuge werden höhere Rabatte gewährt, was die heimische Automobilindustrie unterstützen soll.

Zu den Autos, die die Preisgrenze einhalten, gehören der Citroën ë-C3 Aircross (ab £23.095 / £653.000), der Peugeot e-Rifter (ab £32.250 / £912.000), der Vauxhall Astra Electric (ab £34.130 / £965.000), der Volkswagen ID.3 (ab £30.860 / £873.000) und der Skoda Elroq (ab £31.510 / £891.000). Teurere Modelle wie der Skoda Enyaq oder der Volkswagen ID.4 sind nicht förderfähig.

Die Regelung soll den Autoherstellern helfen, Geldstrafen in Höhe von 12.000 Pfund (339.000 Euro) für jedes konventionelle Auto zu vermeiden, das über den zulässigen Anteil hinaus verkauft wird, und so den raschen Umstieg auf Elektromobilität fördern.

Der Schritt ist eine Reaktion auf das nachlassende Interesse an E-Fahrzeugen in Europa, wo laut dem Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA) bis 2024 ein Rückgang der Verkäufe um 5,9 % erwartet wird. Die britische Regierung folgt dem globalen Trend und versucht, den Markt durch finanzielle Anreize wiederzubeleben.

Autocar/gnews.cz - GH