Kurzer Überblick der wichtigsten Ereignisse des Tages:
Apple verstärkt die Chip-Produktion bei Broadcom
Meta kündigt ein riesiges Datenzentrum in Kanada an
Bank of America gewährt OpenAI einen Kredit
UniCredit hält fast die Hälfte von Commerzbank
Steadfast prüft ein US-Angebot im Wert von 5,3 Milliarden Dollar
Ölpreise steigen nach einer neuen Eskalation um den Iran
Der IWF senkt die Schätzung des globalen Wachstums
Ausländische Investitionen
Die Weltwirtschaft wurde stark von neuen Investitionen in Technologie, Bankwesen und Medien beeinflusst. Apple hat laut eigenen Angaben seine langfristige Zusammenarbeit mit Broadcom verstärkt. Der neue Deal soll einen Wert von über 30 Milliarden Dollar haben und zur Herstellung von mehr als 15 Milliarden Chips in den Vereinigten Staaten führen. Für Apple bedeutet dies eine Stärkung der amerikanischen Lieferkette, für Broadcom die Bestätigung seiner Rolle als wichtiger Anbieter von drahtlosen Komponenten.
Eine bedeutende Transaktion ist auch die Investition von Meta Platforms in das erste Datenzentrum in Kanada. Laut Reuters hat das Projekt in Alberta einen Wert von 13 Milliarden kanadischen Dollar, was etwa 9,17 Milliarden US-Dollar entspricht. Das Datenzentrum mit einer Leistung von einem Gigawatt soll die Entwicklung künstlicher Intelligenz unterstützen. Auch Pembina Pipeline und Capital Power sollen an der Energieversorgung beteiligt sein, was zeigt, wie eng die KI-Infrastruktur mit dem Energiesektor verbunden ist.
Im Bereich der Finanzierung künstlicher Intelligenz wurde bekannt, dass Bank of America OpenAI eine Kreditlinie von 520 Millionen Dollar gewährt hat. Dies ist die erste Kreditvergabe dieser Bank für OpenAI, die einen Börsengang vorbereitet. Die Bank stärkt damit ihre Position bei der Finanzierung von KI-Unternehmen und beobachtet laut Quellen auch mögliche Beratungsrollen bei zukünftigen Börsengängen von OpenAI und Anthropic.
Im europäischen Bankwesen geht es um den Kampf um Commerzbank. UniCredit gab bekannt, dass sie nun 48 Prozent der Aktien der deutschen Bank hält, während die Führung von Commerzbank das Angebot als wenig attraktiv kritisiert. In Australien hat Steadfast Group die Exklusivitätsverhandlungen verlängert, nachdem Amwins Group und Dragoneer Investment ein Angebot im Wert von 7,7 Milliarden australischen Dollar, also etwa 5,34 Milliarden US-Dollar, bestätigt hatten. In Großbritannien wurde die Frist für ein verbindliches Angebot für DCC verlängert, hinter dem ein Konsortium aus KKR und Energy Capital Partners mit einem Angebot von 5,7 Milliarden Pfund steht.
Wichtige Ereignisse mit globaler Auswirkung
Die globalen Märkte beobachten weiterhin das geopolitische Risiko. Nach der Erklärung des US-Präsidenten Donald Trump über den Rücktritt aus dem Iran-Abkommen stiegen die Ölpreise um mehr als fünf Prozent, europäische Aktien schwächten sich und die Renditen von Anleihen stiegen. Am Donnerstag erholten sich die asiatischen Märkte teilweise dank des Kursanstiegs von Halbleiteraktien, aber der Brent-Ölpreis bewegte sich bei 78,65 Dollar pro Barrel und legte in einer Woche etwa neun Prozent zu.
Der Internationale Währungsfonds hat die makroökonomische Situation verschärft. In dem im Juli veröffentlichten "World Economic Outlook" hieß es, dass die Weltwirtschaft im Jahr 2026 um drei Prozent und im Jahr 2027 um 3,4 Prozent wachsen wird. Der Fonds betonte, dass der Krieg im Nahen Osten die Energieimporteure belastet, während die Nachfrage nach KI den Ländern hilft, die in Technologieketten eingebunden sind.
```htmlDie Inflationsrisiken wurden auch von der Federal Reserve in New York hervorgehoben. Ihre Analyse vom 8. Juli zeigte, dass 47 Prozent der Unternehmen im Dienstleistungssektor und 44 Prozent der Hersteller, die Zölle zahlen mussten, weiterhin eine weitere Preiserhöhung planen. Ähnlich wies die Bank of Japan darauf hin, dass teurere Energie und Rohstoffe aufgrund des Konflikts im Nahen Osten dazu führen, dass japanische Unternehmen ihre Kosten schneller in die Preise einpreisen.
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