Tagesüberblick zur Wirtschaft in der Tschechischen Republik: Hypotheken, Kofola, Aktienmarkt PX, Kraftstoffe (9. Juli 2026)

Der durchschnittliche Hypothekenzinssatz stieg Anfang Juli auf 5,32 Prozent und erreichte damit den Wert von November 2024. Kofola und die Investmentgruppe Invest Gate unterzeichneten einen Vertrag zur Übernahme des Herstellers von Mineralwasser Bílinská kyselka, Zaječická hořká und anderer traditioneller Quellen. Die Prager Börse schwächte sich am Mittwoch ab, der Index PX fiel um 0,79 Prozent unter die Marke von 2600 Punkten.

Der durchschnittliche Hypothekenzinssatz stieg Anfang Juli monatlich um 0,02 Prozentpunkte auf 5,32 Prozent. Er stieg zum vierten Mal in Folge und erreichte den Wert von November 2024. Dies geht aus den Daten des Swiss Life Hypoindex hervor, der auf Basis der angebotenen Zinssätze zu Beginn jedes Monats erstellt wird. Die Methodik spiegelt den aktuellen durchschnittlichen Angebotssatz für einen Hypothekenkredit für 80 Prozent des Immobilienwerts wider.

Kofola und die Investmentgruppe Invest Gate unterzeichneten heute einen Vertrag zum Kauf der Firma Bohemia Healing Marienbad Waters, die das traditionelle Mineralwasser und Heilwasser Bílinská kyselka, Zaječická hořká, Rudolfův pramen und Excelsior abfüllt. Beide Unternehmen gewannen die Ausschreibung im Rahmen eines Insolvenzverfahrens, das seit Juni letzten Jahres läuft. Aufgrund der Unfähigkeit, Verpflichtungen zu erfüllen, einschließlich der Rückzahlung von Anleihen, bestand die Gefahr des Aussterbens der traditionellen Marken. Der Gläubigerausschuss hat den Verkauf bereits genehmigt, eine vollständige Abwicklung wird im dritten Quartal dieses Jahres erwartet. Das Unternehmen in Bílin beschäftigt 22 Mitarbeiter in zwei Schichten, in Mariánské Lázně weitere sechs.

Die Prager Börse schwächte sich am Mittwoch ab, der Index PX schloss unter 2600 Punkten – er fiel um 0,79 Prozent auf 2592,54 Punkte. Die meisten Emissionen verloren an Wert, wobei die Aktien von Erste Bank den Rückgang des Index hauptsächlich verursachten und über drei Prozent verloren. Die übrigen Bankaktien verzeichneten geringere Verluste. Im Gegensatz dazu stiegen die Aktien der Versicherungsgesellschaft VIG und des Energieunternehmens ČEZ. Der Index PX schloss zuletzt über dem Niveau von 2600 Punkten am vergangenen Freitag – das war das erste Mal seit April.

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