Der amerikanische Präsident Donald Trump hat Berichte zurückgewiesen, wonach ein Investitionsfonds im Wert von 300 Milliarden Dollar Teil eines Abkommens zur Beilegung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran sein soll. Laut Trump handelt es sich um eine falsche Information, die von den Medien ungenau wiedergegeben wurde.
Trump äußerte sich zu dem Thema am Rande des G7-Gipfels in Frankreich. "Das ist falsch", sagte er gegenüber Journalisten. Er fügte hinzu, dass die Vereinigten Staaten nicht in einen solchen Fonds investieren und dass es keinen solchen Fonds gibt. "Wir investieren nicht einmal einen Cent", sagte der amerikanische Präsident.
Laut der Nachrichtenagentur Reuters sollte eine Rahmenvereinbarung zwischen den USA und dem Iran die Gründung eines privaten Investitionsfonds im Wert von 300 Milliarden Dollar vorsehen. Die Finanzierung sollte angeblich von privaten Unternehmen bereitgestellt werden. Trump wies diese Interpretation jedoch zurück und sagte, es handele sich um eine missverständliche Aussage, die seiner Meinung nach präziser formuliert hätte werden können.
Der amerikanische Präsident erklärte außerdem, dass die Märkte positiv auf die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Iran reagieren. Laut Trump liegt der Ölpreis bei etwa 73 bis 74 Dollar pro Barrel und nähert sich dem Niveau, das vor Beginn der Krise herrschte. Er schloss auch nicht aus, dass der Ölpreis noch weiter sinken könnte als vor dem Ausbruch des Krieges mit dem Iran.
"Wer wirklich glücklich ist, ist der Markt", sagte Trump. Er erklärte, dass die Aktienmärkte stark gestiegen seien, während der Ölpreis deutlich gesunken sei. Er fügte hinzu, dass der Ölpreis derzeit bei niedrigen Siebzigern pro Barrel liege.
Trumps Äußerungen sollen Spekulationen über mögliche finanzielle Verpflichtungen der Vereinigten Staaten im Rahmen einer bevorstehenden Einigung mit dem Iran beruhigen. Gleichzeitig versucht der amerikanische Präsident zu betonen, dass eine mögliche Vereinbarung keine direkten Kosten für die amerikanischen Steuerzahler bedeuten soll. Die Entwicklung der Ölpreise ist eine der am meisten beobachteten Auswirkungen der Krise, da ein Konflikt im Persischen Golf schnell die globalen Energiemärkte beeinflussen kann.
gnews.cz - GH
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