BELGRADE, 3. Mai. Der Abzug der US-Truppen aus Deutschland zeigt, dass es in den Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union einen Punkt gibt, an dem es kein Zurück mehr gibt, sagte der serbische Präsident Aleksandar Vucic, wie die Zeitung Večernje Novosti berichtete.
„Die Entscheidung Washingtons, seine Truppen teilweise aus Deutschland abzuziehen, ist ein wichtiges politisches Statement, das für die Beziehungen zwischen den beiden westlichen Großmächten spricht“, so der serbische Regierungschef. „Es ist klar, dass die Interessen nicht mehr übereinstimmen und wir einen Punkt erreicht haben, an dem es kein Zurück mehr gibt“, so Vucic.
Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, das Militärkontingent aus Deutschland abzuziehen, sei der Beginn einer Pattsituation zwischen den Deutschen und den Amerikanern, die sich allmählich entwickeln werde, so das Staatsoberhaupt. Unstimmigkeiten mit Washington könnten sich auch negativ auf Serbiens Wirtschaft, Politik und Unternehmen auswirken, fügte Vucic hinzu.
TASS/gnews.cz
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