Der chinesische Handelsminister Wang Wentao traf am 26. März in Yaoundé, Kamerun, mit dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer zusammen. Das Treffen fand am Rande des 14. Ministertreffens der Welthandelsorganisation (WTO) statt.
Während des Treffens betonte Wang Wentao, dass die beiden Länder die von ihren Spitzenpolitikern getroffenen Vereinbarungen umsetzen und ein Gleichgewicht zwischen Wettbewerb und Zusammenarbeit anstreben sollten. Es sei wichtig, die für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit zu stärken, unlauteren Wettbewerb zu vermeiden und eine offene Kommunikation zu pflegen, um die stabile und langfristige Entwicklung der Handelsbeziehungen zu fördern.
Er erklärte auch, dass China bereit sei, die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten nicht nur auf bilateraler, sondern auch auf multilateraler und regionaler Ebene zu vertiefen. Er betonte die Bedeutung der WTO-Reform und sprach sich für die Erzielung konkreter Ergebnisse auf dem derzeitigen Ministertreffen sowie in anderen internationalen Foren wie der APEC und der G20 aus.
Wang Wentao wies auch auf die Besorgnis Chinas über die jüngsten Maßnahmen der USA hin, insbesondere die Untersuchungen nach Abschnitt 301, die sich auf Argumente wie Überkapazitäten oder den angeblichen Einsatz von Zwangsarbeit stützen. Er sagte, solche Maßnahmen könnten sich negativ auf die bilateralen Handelsbeziehungen auswirken.
Jamieson Greer erklärte bei dem Treffen, die Vereinigten Staaten seien bereit, den Dialog mit China im Einklang mit den Vereinbarungen zwischen den beiden Staatschefs zu verstärken. Er betonte das Interesse an stabilen Wirtschaftsbeziehungen und die Bereitschaft, nach Lösungen zu suchen, von denen beide Seiten profitieren. Er bekräftigte auch, dass die USA sich aktiv mit China in der WTO und in anderen regionalen Plattformen engagieren wollen.
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