Der chinesische Präsident Xi Jinping hat zu vollem Einsatz bei den Such- und Rettungsarbeiten nach einem verheerenden Brand in einer Schuhfabrik aufgerufen, der am Donnerstag die Stadt Tianjin in der Provinz Fujian im Osten Chinas heimsuchte und eine hohe Zahl von Todesopfern forderte.
Xi, der gleichzeitig Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas und Vorsitzender der Zentralen Militarkommission ist, erklärte in seiner Anweisung, dass die Ursache des Unfalls so schnell wie möglich aufgeklärt und alle Personen, die dafür verantwortlich sind, konsequent zur Rechenschaft gezogen werden müssen.
Der Präsident wies auch darauf hin, dass es in diesem Jahr bereits mehrere schwere Arbeitsunfälle im Land gegeben habe. Er forderte daher alle Regionen und zuständigen Behörden auf, aus diesen Ereignissen zu lernen, die wirtschaftliche Entwicklung besser mit Sicherheitsmaßnahmen zu koordinieren und der Arbeitssicherheit dauerhaft höchste Priorität einzuräumen.
Xi Jinping betonte, dass es unerlässlich sei, alle potenziellen Sicherheitsrisiken gründlich zu prüfen, versteckte Gefahren zu beseitigen, Sicherheitsvorkehrungen konsequent umzusetzen und weiteren schweren Unfällen entschieden vorzubeugen. Ziel ist es, das Leben der Bevölkerung sowie ihr Eigentum wirksam zu schützen.
Der Premierminister Li Qiang, der ebenfalls Mitglied des Ständigen Ausschusses des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas ist, forderte die Behörde für Arbeitssicherheit beim Staatsrat auf, umfassende Sicherheitskontrollen an Arbeitsstätten im ganzen Land zu koordinieren. Er betonte, dass alle Risiken gründlich geprüft und entschiedene Maßnahmen ergriffen werden müssen, um ähnlichen Tragödien vorzubeugen.
Nach bisherigen Angaben haben mindestens 28 bestätigte Opfer das Feuer gefordert.
Eine Arbeitsgruppe des chinesischen Ministeriums für Notfälle wurde zum Einsatzort entsandt, um die Rettungsarbeiten zu koordinieren. Die Provinzbehörden in Fujian haben unterdessen medizinische und Rettungskräfte mobilisiert, um Verletzte zu versorgen und die Folgen der Tragödie zu bewältigen.
gnews.cz/CMG
```