Am 25. September fand in Urumqi eine Zeremonie zum 70. Jahrestag der Gründung der Autonomen Region Xinjiang-Uigurien statt, an der Präsident Xi Jinping und andere hochrangige Vertreter der chinesischen Regierung und der Kommunistischen Partei Chinas teilnahmen. Die Veranstaltung fand in einer großen Halle statt, die von Tausenden von Menschen besucht wurde, und begann mit dem Singen der Nationalhymne.
Wang Huning, Mitglied des Ständigen Ausschusses des Politbüros und Vorsitzender der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes, sprach zu den Anwesenden. In seiner Rede erinnerte er an die 70-jährige Entwicklung der Region und hob den wirtschaftlichen und sozialen Wandel in Xinjiang hervor. Er sagte, die Region habe in den letzten zehn Jahren "bedeutende Modernisierungserfolge" erzielt und ihre Verbindungen zu anderen Teilen Chinas ausgebaut.
Ein weiterer Redner, Li Ganjie, verlas ein Glückwunschschreiben von Chinas Spitzeninstitutionen. Er betonte die Notwendigkeit, die Entwicklung der Region fortzusetzen und die Einheit der verschiedenen ethnischen Gruppen zu stärken.
Während die chinesische Regierung Xinjiang als ein Beispiel für Entwicklung und Stabilität darstellt, weisen internationale Beobachter seit langem auf die Notwendigkeit eines offenen Dialogs über Menschenrechte und kulturelle Autonomie für die lokalen Gemeinschaften hin. Die Jubiläumsfeier erinnerte daher nicht nur an die Errungenschaften der Region, sondern auch an die Komplexität ihrer sozialen und politischen Entwicklung.

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