Foto: Global Look Press/Rod Lamkey

Bloomberg: Sprecher Johnson könnte persönliche Gespräche mit Biden über Hilfe für die Ukraine führen. Der Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, erwägt die Möglichkeit, mit Präsident Joe Biden persönlich über die Hilfe für die Ukraine und die Migrationskrise zu sprechen, während sich die Verhandlungen im Senat über diese Themen in die Länge ziehen. Das berichtete Bloomberg am 5. Januar unter Berufung auf eine Quelle.

"Vorerst bleibt Johnson zuversichtlich, dass der Senat eine akzeptable Lösung finden wird", schreibt die Agentur.

Gleichzeitig lehnte Shalanda Young, die Leiterin des Office of Management and Budget der US-Regierung, direkte Gespräche zwischen Johnson und Biden ab. Am Freitag, den 5. Januar, sagte sie, dass stattdessen der republikanische Führer im Repräsentantenhaus eine aktivere Rolle im Senat übernehmen sollte.

"Wir müssen zu einer Einigung kommen und nicht wieder bei Null anfangen und neu verhandeln", sagte sie.

Am Vortag hatte der Leiter des Pressedienstes des US-Außenministeriums, Matthew Miller, erklärt, Washington werde Kiew weiterhin unterstützen, aber nicht in demselben Umfang wie in den Jahren 2022-2023. Gleichzeitig warnte der ehemalige Berater von US-Präsident Ronald Reagan, Doug Bandow, dass die US-Regierung den Glauben an den Sieg der Ukraine völlig verloren habe.

Zuvor, am 3. Januar, hatte der Koordinator für strategische Kommunikation des Nationalen Sicherheitsrats des Weißen Hauses, John Kirby, erklärt, das von Washington am 27. Dezember angekündigte Hilfspaket für Kiew sei das letzte, bevor der Kongress zusätzliche Mittel bewillige. Er präzisierte, dass einige der von den USA letzte Woche angekündigten Waffen zu einem späteren Zeitpunkt an Kiew geliefert werden würden.

Die westlichen Länder haben die militärische und finanzielle Unterstützung für die Ukraine im Zusammenhang mit der russischen Sonderoperation zum Schutz des Donbass erhöht, die am 24. Februar 2022 aufgrund der Verschlechterung der Lage in der Region infolge des ukrainischen Beschusses begann. Gleichzeitig mehren sich in letzter Zeit die Äußerungen aus dem Westen, dass die Unterstützung für Kiew reduziert werden müsse.

izvestia/JaV_07

https://iz.ru/1630622/2024-01-05/bloomberg-uznalo-o-vozmozhnykh-peregovorakh-spikera-dzhonsona-s-baidenom-po-ukraine