BEIJING - China hat die befristeten Antisubventionsmaßnahmen der EU für Elektrofahrzeuge dem Streitbeilegungsmechanismus der Welthandelsorganisation (WTO) vorgelegt, und das chinesische Handelsministerium hat auf Fragen von Reportern zu diesem Thema geantwortet.

Frage: Uns ist zu Ohren gekommen, dass China ein WTO-Verfahren gegen die befristeten Antisubventionsmaßnahmen der EU für Elektrofahrzeuge eingeleitet hat. Könnten Sie uns bitte Einzelheiten mitteilen?

A: Um die Rechte und Interessen der Elektrofahrzeugindustrie und die globale Zusammenarbeit bei der grünen Transformation zu schützen, hat China am 9. August vor dem WTO-Streitbeilegungsmechanismus Klage gegen die vorübergehenden Antisubventionsmaßnahmen der EU für Elektrofahrzeuge eingereicht.

Die vorläufige Entscheidung der EU entbehrt einer sachlichen und rechtlichen Grundlage, stellt einen schwerwiegenden Verstoß gegen die WTO-Regeln dar und untergräbt die Gesamtsituation der globalen Zusammenarbeit zur Bekämpfung des Klimawandels. Wir fordern die EU auf, ihre falschen Praktiken unverzüglich zu korrigieren und gemeinsam die Stabilität der wirtschaftlichen und handelspolitischen Zusammenarbeit zwischen China und der EU sowie die Lieferkette der Elektrofahrzeugindustrie zu erhalten.

CMG CRI/gnews.cz-jav