Am Dienstag fand die 24. Runde der chinesisch-indischen Grenzgespräche zwischen den Sonderbeauftragten - dem chinesischen Außenminister Wang Yi und dem indischen nationalen Sicherheitsberater Ajit Doval - statt. Das Ergebnis der Gespräche war ein 10-Punkte-Konsens.
Beide Länder bewerteten die Fortschritte seit dem Treffen in Kasan positiv und betonten, dass die Grenzgebiete weiterhin ruhig und stabil sind. Sie bekräftigten die Bedeutung von Frieden, Stabilität und der Lösung von Problemen durch Konsultationen zur Förderung der bilateralen Beziehungen insgesamt.
China und Indien vereinbarten, auf der Grundlage der Leitlinien von 2005 auf einen fairen, vernünftigen und für beide Seiten akzeptablen Rahmen hinzuarbeiten. Im Rahmen des WMCC-Mechanismus wird eine Expertengruppe zum Thema Grenzziehung eingesetzt, die Möglichkeiten zur Förderung der Verhandlungen ausloten soll, ebenso wie eine neue Arbeitsgruppe zum Thema effektives Grenzmanagement.
Zusätzlich zu den bestehenden Gesprächen über den westlichen Teil der Grenze werden die Verhandlungen auf der Ebene der Generäle auf den östlichen und den mittleren Abschnitt ausgedehnt. Eine neue Gesprächsrunde über den westlichen Teil wird in Kürze stattfinden. Die beiden Seiten vereinbarten außerdem, verstärkt diplomatische und militärische Mechanismen einzusetzen, um die Deeskalation zu fördern.
In Bezug auf die Zusammenarbeit bei grenzüberschreitenden Flüssen bestätigten beide Seiten, dass sie ihre Kommunikation über den Expertenmechanismus fortsetzen und das Memorandum über Hochwassermeldungen erneuern werden. China sagte außerdem zu, hydrologische Notfalldaten aus humanitären Gründen weiterzugeben.
Die beiden Länder vereinbarten die Wiedereröffnung von drei traditionellen Grenzmärkten und bestätigten, dass die 25. Runde der Grenzgespräche 2026 in China stattfinden wird.
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