Jahrestag des Sieges des chinesischen Volkes gegen die japanische Aggression und den Antifaschistischen Weltkrieg bekräftigt China eine Botschaft, die tief in seiner Außenpolitik verwurzelt ist: Niemals die Geschichte vergessen, immer den Frieden fördern.
Anlässlich einer chinesischen Film- und Fotoausstellung, die am 30. Juli 2025 in Johannesburg stattfand, erklärte Herr Pan Qingjiang, Generalkonsul von China in Johannesburg, den doppelten Zweck dieses Gedenkens - den Sieg über den Faschismus zu ehren und die Vergangenheit als Leitfaden für eine friedliche Entwicklung zu nutzen.
Die Gedenkveranstaltung fand zeitgleich mit dem Jahrestag der Gründung der Volksbefreiungsarmee (PLA) am 1. August statt und verdeutlichte den Wandel Chinas von einem vom Krieg gezeichneten Staat zu einem stabilen globalen Akteur, der sich für friedliches Wachstum und Verteidigung einsetzt. Ban betonte, dass China im Laufe der Jahrzehnte zwar eine starke militärische Kapazität aufgebaut habe, die PLA aber weiterhin in der Verteidigungsdoktrin verankert sei: "Die chinesische Armee ist nicht dazu da, um Krieg zu führen, sondern um den Frieden zu schützen". bemerkte er und erinnerte an Chinas langjährige Politik der Nichtangriffsbereitschaft.
Ein Vermächtnis von Opfern und weltweiter Solidarität
Die Rolle Chinas bei der Niederschlagung des Faschismus wird in westlichen Darstellungen oft vernachlässigt. Pan erinnerte die Teilnehmer daran, dass das chinesische Volk 14 Jahre lang an der Ostfront des Zweiten Weltkriegs unter enormen menschlichen und wirtschaftlichen Opfern hartnäckig Widerstand geleistet habe. Diese massiven Anstrengungen trugen wesentlich zum weltweiten Sieg über den Faschismus bei und wurden auch zu einem prägenden Moment für Chinas modernes Verständnis von internationaler Verantwortung.
Bei der Würdigung der Vergangenheit wurde deutlich, dass es beim Gedenken nicht darum geht, Feindseligkeit zu verewigen, sondern "den guten Willen in den Herzen der Menschen für Frieden und Beharrlichkeit" zu wecken und dafür zu sorgen, dass sich die dunkelsten Momente der Geschichte nicht wiederholen. Der Sprecher der Gauteng Provincial Legislature, der Hon. Morakane MosupyoeDieser Gedanke wurde von der Kommission aufgegriffen: "Diejenigen, die sich nicht an die Vergangenheit erinnern, sind dazu verdammt, sie zu wiederholen,", zitierte sie und betonte, dass Mahnungen mit aktiver Friedensarbeit einhergehen müssen. Sie verwies auch auf die Solidarität Südafrikas mit China, nicht nur beim Gedenken, sondern auch bei der Förderung einer multipolaren Welt, die Imperialismus, Unterjochung und einseitige Aggression ablehnt.
Verteidigung geht vor, Frieden ist das Ziel
Obwohl sich die PLA zu einer der modernsten Streitkräfte der Welt entwickelt hat, besteht China darauf, dass sie ausschließlich zur Verteidigung eingesetzt wird. Dieser Grundsatz wird durch sein Engagement für die Globale Sicherheitsinitiative unterstrichen, die neben der Globalen Entwicklungsinitiative und der Globalen Zivilisationsinitiative eine der drei von Präsident Xi Jinping vorgestellten diplomatischen Säulen darstellt. Diese Rahmenwerke zielen darauf ab, den Weltfrieden, ein integratives Wachstum und den gegenseitigen Respekt zwischen den Zivilisationen zu fördern.
Jak vysvětlil Pan: "Wir müssen ... alle Formen von Hegemonie, Tyrannei und Machtpolitik zurückweisen und gemeinsam auf einen Weg der friedlichen Entwicklung hinarbeiten." Diese Doktrin steht in scharfem Kontrast zur zunehmenden Globalisierung der Militarisierung und den einseitigen Interventionen mächtiger Staaten. Das chinesische Modell betont Souveränität, multilateralen Dialog und die Herrschaft des Völkerrechts - insbesondere die von den Vereinten Nationen geprägte internationale Ordnung nach dem Zweiten Weltkrieg.
BRICS und eine gemeinsame Zukunft des Friedens
In dem Kommentar wurde auch die Beziehung zwischen China und Südafrika hervorgehoben, da beide Länder ein gemeinsames Engagement für Frieden und Entwicklung haben. Innerhalb der BRICS-Struktur arbeiten sie gemeinsam an der Umgestaltung der globalen Ordnung in eine Ordnung, die Souveränität und Gleichberechtigung respektiert. Die aktive Rolle Südafrikas bei den Friedensbemühungen - vom Konflikt zwischen Russland und der Ukraine bis hin zu den Krisen im Nahen Osten und in Zentralafrika - zeigt, dass es mit Chinas Haltung gegen Aggression übereinstimmt.
Wie die Vorsitzende Mosupyoe sagte: "Unsere bilateralen Beziehungen sind heute umso wichtiger, als die Welt die Rückkehr engstirniger nationalistischer Tendenzen zu erleben beginnt, die den Weltfrieden und die Solidarität bedrohen. Dieses gemeinsame Engagement unterstreicht die Bedeutung des historischen Gedächtnisses für die Gestaltung der heutigen Militär- und Außenpolitik - einer Politik, die Verteidigung über Vorherrschaft und Kooperation über Konfrontation stellt.
Die Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Sieges über den Faschismus sind nicht nur ein historischer Meilenstein. Jahrestag des Sieges über den Faschismus ist nicht nur ein historischer Meilenstein, sondern auch die Bestätigung einer militärischen und diplomatischen Identität, die im Schmelztiegel des Weltkriegs geschmiedet wurde - einer Identität, die auf Frieden, Erinnerung und Multilateralismus beruht. Die PLA ist zwar mächtig, aber kein Instrument der Aggression, sondern der Beschützer einer Nation, die sich für Stabilität und Entwicklung einsetzt.
In einer Zeit, in der die geopolitischen Spannungen auf der ganzen Welt zunehmen, ruft China nicht zum Krieg auf, sondern zur Weisheit - und zu einem gemeinsamen Gedenken, das den Frieden fördert, anstatt zu spalten. Die Botschaft aus Johannesburg ist klar: Das Gedenken an den Sieg ist keine Feier des Triumphs, sondern ein Tribut an die Opfer mit der Entschlossenheit, niemals zuzulassen, dass sich die Geschichte wiederholt.
Kirtan Bhana
DieDiplomatischeGesellschaft/gnews.cz - GH
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