PHNOM PENH, 15. Oktober – Der kambodschanische Premierminister Hun Manet bekräftigte am Montag das Engagement seines Landes im südostasiatischen Raum für das multilaterale Handelssystem und die Förderung des Freihandels. Er äußerte dies in Phnom Penh während der Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag des Beitritts Kambodschas zur Welthandelsorganisation (WTO).
Hun Manet erklärte, dass Kambodscha am 13. Oktober 2004 das 148. Mitglied der WTO wurde und dass das Königreich durch den Beitritt zur WTO erheblich von den Handelsbeziehungen mit dem Rest der Welt profitiert hat.
Er betonte, dass Kambodscha weiterhin bestehende bilaterale, regionale und multilaterale Freihandelsabkommen nutzen werde, wie beispielsweise das Freihandelsabkommen zwischen Kambodscha und China, das Freihandelsabkommen zwischen Kambodscha und Südkorea, das Freihandelsabkommen zwischen Kambodscha und den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie das regionale umfassende Wirtschaftspartnerschaftsprogramm, um seine Exporte zu erweitern.
Er fügte hinzu, dass die Mitgliedschaft Kambodschas in der WTO und diese Handelsabkommen dem Königreich helfen werden, bis 2029 den Status eines am wenigsten entwickelten Landes zu verlassen, bis 2030 ein Land mit mittlerem Einkommen zu werden und bis 2050 ein Land mit hohem Einkommen zu sein.
Die kambodschanische Handelsministerin Cham Nimul sagte bei der Veranstaltung, dass der Beitritt zur WTO Kambodscha einen besseren Zugang zu internationalen Märkten ermöglicht habe, was es dem Land ermöglichte, seine Exporte in verschiedenen Sektoren zu diversifizieren, darunter die Textilindustrie, die Landwirtschaft und die Elektronik.
Sie fügte hinzu, dass die ausländischen Direktinvestitionen ebenfalls einen bemerkenswerten Anstieg von 110 Millionen US-Dollar im Jahr 2000 auf etwa 5,3 Milliarden US-Dollar in den ersten neun Monaten des Jahres 2024 verzeichneten.
Cham Nimul erklärte weiter, dass das Handelsvolumen Kambodschas ebenfalls von etwa 4,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2004 auf 47,88 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023 gestiegen sei.
Die Ministerin sagte, dass dieser Fortschritt die Armutsquote in Kambodscha von 60 % im Jahr 2000 auf 16 % im Jahr 2022 deutlich reduziert habe.
XINHUA/ gnews - RoZ
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