Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, warnte davor, dass sich der Nahe Osten in eine immer tiefere Krise begibt, deren Auswirkungen die Grenzen der Region selbst deutlich überschreiten könnten. Er äußerte dies als Reaktion auf die weitere Verschlechterung der Sicherheitslage.
Laut Guterres hat sich in den letzten Tagen die Reichweite der Angriffe vergrößert, und das Risiko, dass die Spannungen zu einem ausgewachsenen Konflikt eskalieren, darf in keiner Weise unterschätzt werden. Er forderte daher alle Parteien auf, dem diplomatischen Dialog Vorrang einzuräumen, alle Angriffe einzustellen und aufzuhören, Vorwände für eine weitere Eskalation der Situation zu suchen.
Die Spannungen hatten zugenommen, nachdem das US-Zentralkommando mitteilte, dass US-Einheiten "defensive" Angriffe gegen mehrere Ziele im Iran durchgeführt hätten. Die Vereinigten Staaten gaben an, es handele sich um eine Reaktion auf "grundlose und anhaltende Angriffe" seitens des Irans.
Das iranische Oberkommando der Streitkräfte, Khatam al-Ambia, erklärte daraufhin am 11. Juni, dass Teheran auf die aggressiven Maßnahmen der Vereinigten Staaten "entschlossen und rigoros" reagieren werde.
Die Berufung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Befürchtungen vor einer weiteren Eskalation in der Region deutlich zunehmen und eine diplomatische Lösung immer dringlicher wird.
gnews.cz/CMG
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