Die Prager Börse schwächte sich am Dienstag ab, der Index PX sank um 0,48 Prozent nach Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse von ČEZ. Der Stromverbrauch in Tschechien stieg im ersten Halbjahr dieses Jahres um 2,8 Prozent, und Tschechien bleibt ein Nettoexporteur von Strom. Die Europäische Kommission zahlte der Tschechischen Republik im Rahmen der sechsten Auszahlung aus dem Instrument für Erholung und Resilienz 897 Millionen Euro. ČEZ erhöhte die Stromproduktion im ersten Halbjahr um ein Prozent auf 26,1 Terawattstunden. Die neue staatliche Agentur CzechBusiness wird auch für die Umsetzung des Startup-Gesetzes verantwortlich sein.
Die Prager Börse schwächte sich am Dienstag ab. Der Index PX sank um 0,48 Prozent auf 2.762,57 Punkte. Hauptsächlich belasteten die Aktien des Energieunternehmens ČEZ die Börse, die nach der heutigen Veröffentlichung der Geschäftsergebnisse schwächer wurden. Dies geht aus Daten auf der Website der Börse hervor.
Der Energieverbrauch in Tschechien steigt dieses Jahr. Im ersten Halbjahr erhöhten die tschechischen Bürger den Stromverbrauch im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozent und den Gasverbrauch um 3,3 Prozent. Gleichzeitig stieg auch die Stromproduktion. Tschechien bleibt somit ein Nettoexporteur von Strom, wobei der Export den Import um 3,8 Terawattstunden überstieg. Auch der Transit von Erdgas durch tschechisches Gebiet hat sich deutlich erhöht. Dies geht aus einem Bericht des Energetischen Regulierungsamtes hervor.
Die Europäische Kommission gab heute bekannt, dass sie der Tschechischen Republik 897 Millionen Euro, also 21,8 Milliarden Kronen, im Rahmen der sechsten Auszahlung aus dem Instrument für Erholung und Resilienz überwiesen hat. Damit hat die Tschechische Republik von ihrem nationalen Anteil von 8,67 Milliarden Euro insgesamt 88 Prozent abgerufen. Die Verwendung der Mittel ist an die Erfüllung von Zielen und Verpflichtungen gebunden, die im Nationalen Wiederherstellungs- und Resilienzplan formuliert sind.
ČEZ erhöhte die Stromproduktion im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent auf 26,1 Terawattstunden, hauptsächlich dank des starken zweiten Quartals, in dem die Produktion in konventionellen Kraftwerken aufgrund der Marktsituation gestiegen ist. Dies teilte Český rozhlas unter Berufung auf die Halbjahresergebnisse des Konzerns mit.
Die neue staatliche Agentur CzechBusiness wird sich neben der Vereinheitlichung der Unterstützung von Unternehmen bei Export und Investitionen auch um die Umsetzung des neuen Startup-Gesetzes kümmern. Die Agentur entstand durch die Zusammenlegung von CzechTrade und CzechInvest und fungiert seit dem 1. August als zentrale Anlaufstelle für tschechische Unternehmen und ausländische Investoren.
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