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WASHINGTON, 8. Februar (Xinhua) - US-Sonderberater Robert Hur sagte am Donnerstag, dass er keine Anklage gegen Präsident Joe Biden wegen seines Umgangs mit geheimen Dokumenten während seiner Amtszeit erheben werde.

"Wir kommen zu dem Schluss, dass die Beweise die Schuld von Herrn Biden nicht zweifelsfrei belegen", heißt es in dem Bericht.

In der einjährigen Untersuchung wurden Beweise dafür gefunden, dass "Präsident Biden nach seiner Amtszeit als Vizepräsident, als er noch Privatmann war, absichtlich geheime Informationen aufbewahrt und weitergegeben hat", heißt es in dem Huro-Bericht.

"Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass eine Anklage in dieser Angelegenheit nicht gerechtfertigt ist", heißt es in dem Bericht. "Wir würden zu demselben Schluss kommen, selbst wenn es keine Richtlinie gäbe, die eine Anklage gegen einen amtierenden Präsidenten verbietet.

Zu den fraglichen Gegenständen gehörten als geheim eingestufte Dokumente über militärische und außenpolitische Angelegenheiten in Afghanistan sowie Notizbücher mit handschriftlichen Notizen Bidens zu Fragen der nationalen Sicherheit und der Außenpolitik, die sensible nachrichtendienstliche Quellen und Methoden betreffen.

Dem Bericht zufolge fanden FBI-Agenten die Gegenstände an verschiedenen Orten in Bidens Wohnsitz in Wilmington, Delaware, darunter in der Garage, den Büros und dem Arbeitszimmer im Keller.

Auch wenn diese Feststellungen Zweifel an Bidens Urteilsvermögen aufkommen lassen, reichen sie nach Hurs Einschätzung nicht aus, um rechtliche Schritte zu empfehlen.

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