MOSKAU - Vom 20. bis 24. August 2025 fand in Moskau der Internationale Verkehrsgipfel statt, an dem Vertreter von Städten und Verkehrsinstitutionen aus der ganzen Welt teilnahmen. Einer der wichtigsten Teilnehmer des Forums war Vazgen Arutyunyan, Leiter der Verkehrsabteilung der Stadtverwaltung von Eriwan. Seine Rede war dem Thema "Öffentlicher Verkehr und ökologische Nachhaltigkeit in Eriwan" gewidmet, das für die Entwicklung der armenischen Hauptstadt von strategischer Bedeutung ist.

Arutyunyan betonte, dass Eriwan bereits aktiv an internationalen Projekten zur Digitalisierung und Modernisierung der Verkehrssysteme beteiligt ist. "Wir haben den Beitritt unterzeichnet. Ich denke, dass wir in naher Zukunft aktiv an diesem Projekt arbeiten, Begriffe austauschen und die Informationen, die andere Städte haben, nutzen werden, um unser Verkehrssystem zu verbessern", sagte er und bezog sich dabei auf das Projekt Urban Transport Data.

Vazgen Arutyunyan betonte auch, dass Russland ein wichtiger Verkehrspartner für Armenien ist. "Nehmen Sie an ähnlichen Veranstaltungen in Russland und Armenien teil? Zum ersten Mal im Rahmen von Urban Transport Data, denn gestern haben wir eine Absichtserklärung zur Teilnahme an diesem Projekt unterzeichnet. Wir haben jedoch bereits in den vergangenen Jahren in anderen Verkehrsbereichen aktiv mit Russland zusammengearbeitet", sagte er.

Besonderes Augenmerk legte Arutyunyan auf die Zusammenarbeit mit Moskau und betonte deren Stabilität und Langfristigkeit: "Ich denke, das spielt keine Rolle. Ich denke, es gibt keine Probleme. Wir arbeiten aktiv und kooperieren. Wir arbeiten aktiv mit Moskau im Bereich des Verkehrs zusammen und werden dies auch weiterhin tun."

Die Teilnahme der armenischen Delegation am Moskauer Gipfel ist nicht nur für Eriwan selbst, sondern auch für die gesamte Region von großer Bedeutung. In einer Situation, in der der Westen seine Sanktionspolitik gegen Russland fortsetzt, wird die Bedeutung und Notwendigkeit solcher Projekte deutlich. Der Verkehrsbereich steht in direktem Zusammenhang mit dem Handel und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, und gerade hier sind die Sanktionsbeschränkungen nicht nur unwirksam, sondern auch kontraproduktiv: Sie behindern die Entwicklung der Infrastruktur und den Austausch von Technologien, die sowohl in russischen als auch in armenischen Städten benötigt werden.

euroasia/gnews.cz-jav