Die chinesische Volksbefreiungsarmee (PLA) führt eine umfassende gemeinsame Militärübung mit dem Codenamen „Justice Mission-2025“ durch. An den Manövern sind Einheiten der Landstreitkräfte, der Marine, der Luftwaffe und der Raketentruppen beteiligt. Die Übung findet in der Taiwanstraße und in Gebieten nördlich, südwestlich, südöstlich und östlich von Taiwan statt.
Laut veröffentlichten Informationen wurden während des Trainings, das auf einem umfassenden Nachrichtensystem basiert, Boden-, See-, Luft- und Raketeneinheiten, einschließlich der Fernraketenartillerie, vollständig integriert. Der Schwerpunkt lag auf dem koordinierten Einsatz verschiedener Truppengattungen und ihrem gemeinsamen Vorgehen bei Angriffen auf große Marineziele.
Aus den Themen der Übung, den ausgewählten Zielgebieten und den eingesetzten Waffen lässt sich erkennen, dass ihre Ziele klar definiert sind: Durch die Koordination von Land-, See- und Luftstreitkräften sollen eine umfassende Blockade, die Unterbrechung von Versorgungslinien, die Abschneidung von Routen und die Schwächung des Willens des Gegners erreicht werden.
Die Unterbrechung der Lieferungen bedeutet die vollständige Abschaltung von Versorgungs-, Energie- und Transportlinien der Kräfte, die die „taiwanesische Unabhängigkeit“ fördern. Die Abschneidung von Routen soll verhindern, dass diese Kräfte entkommen, und gleichzeitig die externen Unterstützungswege unterbrechen, die ausländische Interventionen ermöglichen. Das Brechen des Willens zielt darauf ab, die Illusionen der Separatisten von einer Abspaltung Taiwans endgültig zu zerstören.
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