Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit des Sektors der staatlichen Institutionen endete im zweiten Quartal 2024 mit einem Defizit, das 0,2 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) entspricht. Der Verschuldungsgrad dieses Sektors betrug 42,6 % des BIP.
Das Defizit der staatlichen Institutionen im zweiten Quartal 2024 belief sich auf 3,5 Milliarden Kronen, was im Vergleich zum Vorjahr eine Verbesserung von 14,0 Milliarden Kronen darstellt. Die zentralen staatlichen Institutionen verzeichneten ein Defizit von 50,8 Milliarden Kronen, was im Vergleich zum Vorjahr eine Reduzierung um 13,6 Milliarden Kronen bedeutet. Die lokalen staatlichen Institutionen verzeichneten einen Überschuss von 50,5 Milliarden Kronen, was im Vergleich zum Vorjahr eine Erhöhung um 4,8 Milliarden Kronen darstellt. Die Sozialversicherungssysteme (Krankenkassen) verzeichneten ein Defizit von 3,1 Milliarden Kronen.
"Im zweiten Quartal 2024 verzeichneten die staatlichen Institutionen ein Defizit von 3,5 Milliarden Kronen, was in relativen Zahlen 0,2 % des BIP entspricht. Der relative Verschuldungsgrad des Sektors der staatlichen Institutionen blieb im Vergleich zum Vorjahr unverändert und betrug weiterhin 42,6 % des BIP", sagte Helena Houžvičková, Direktorin der Abteilung für staatliche und finanzielle Buchhaltung des Tschechischen Statistikamtes (ČSÚ).
Ergebnis der Geschäftstätigkeit des Sektors der staatlichen Institutionen, 2. Quartal 2022 – 2. Quartal 2024
| Zeitraum | 2.Q 2022 | 3.Q 2022 | 4.Q 2022 | 1.Q 2023 | 2.Q 2023 | 3.Q 2023 | 4.Q 2023 | 1.Q 2024 | 2.Q 2024 |
| Milliarden Kronen | 1,9 | -55,6 | -99,0 | -112,5 | -17,5 | -47,3 | -110,8 | -65,3 | -3,5 |
| % BIP | 0,1 | -3,1 | -5,3 | -6,3 | -0,9 | -2,4 | -5,6 | -3,5 | -0,2 |
Hinweis: Die in der Tabelle dargestellten Daten sind nicht saisonbereinigt und können daher nicht quartalsweise verglichen werden.
Die gesamten Einnahmen des Sektors der staatlichen Institutionen stiegen im Jahresvergleich um 5,6 % und erreichten 42,0 % des BIP. Zu diesem Anstieg der Einnahmen trugen insbesondere Sozialleistungen, Steuern auf Produktion und Import sowie Einkommensteuern bei. Ein Rückgang wurde bei den Erträgen aus Vermögenswerten verzeichnet. Die gesamten Ausgaben der staatlichen Institutionen stiegen im Jahresvergleich um 3,8 % und erreichten 42,2 % des BIP. Am stärksten stiegen die Ausgaben für Sozialleistungen.
Die nominale Schuldenlast der staatlichen Institutionen stieg im Jahresvergleich um 169,3 Milliarden Kronen auf 3.320,0 Milliarden Kronen. Der Verschuldungsgrad des Sektors der staatlichen Institutionen blieb im Jahresvergleich unverändert bei 42,6 % des BIP. Die nominale Veränderung der Schulden hatte einen Einfluss von +2,2 Prozentpunkten, während das wachsende nominale BIP zu einem Rückgang der Verschuldung von -2,2 Prozentpunkten beitrug. Quartalsweise sank die Schuldenlast um 17,5 Milliarden Kronen, die nominale Veränderung der Schulden betrug -0,3 Prozentpunkte, während das wachsende nominale BIP zu einem Rückgang der Verschuldung von -0,5 Prozentpunkten beitrug, was insgesamt zu einer quartalsweisen Reduzierung des Verschuldungsgrads um 0,8 Prozentpunkte führte.
Im Hinblick auf die einzelnen Komponenten der Schulden wurde im Jahresvergleich ein Anstieg vor allem bei den ausgegebenen Wertpapieren (+179,4 Milliarden Kronen) verzeichnet, während die aufgenommenen Kredite um -16,8 Milliarden Kronen sanken.
Schuldenlast des Sektors der staatlichen Institutionen, 2. Quartal 2022 – 2. Quartal 2024


Das Ergebnis der Haushaltsführung staatlicher Institutionen, bereinigt um saisonale und kalendarische Einflüsse, endete mit einem Defizit von 47,8 Milliarden Tschechische Kronen, was 2,4 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) entspricht. Im Vergleich zum Vorquartal verbesserte sich das Ergebnis der Haushaltsführung um 2,3 Milliarden Tschechische Kronen. Die Entwicklung des um saisonale und kalendarische Einflüsse bereinigten Ergebnisses der Haushaltsführung staatlicher Institutionen wird in der folgenden Grafik dargestellt. Bereinigtes Haushaltsergebnis staatlicher Institutionen, 2. Quartal 2022 – 2. Quartal 2024

csu.cz/ gnews - RoZ
ILLUSTRATIVES FOTO - pixabay
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