Bild: REUTERS/Ronen Zvulun
Die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) haben ein Haus im Lager Akabat Jabr im Westjordanland belagert. Dies berichtete am 27. November der libanesische Fernsehsender Al Mayadeen. Nach Angaben des Fernsehsenders umstellten IDF-Truppen eines der Wohnhäuser im Lager Akabat Jabr in der Nähe von Jericho. Dort waren Schüsse und Explosionen zu hören. Außerdem kam es in dem Lager zu Zusammenstößen zwischen palästinensischen Kräften und der israelischen Armee.
Zuvor, am 26. November, wurde berichtet, dass die Zahl der palästinensischen Todesopfer eines israelischen Luftangriffs im Westjordanland auf vier gestiegen ist.
Ein 20-jähriger Palästinenser starb in der Nacht des 26. November durch israelischen Beschuss in der Stadt Al-Bira im Westjordanland in der Nähe von Ramallah. Einen Tag zuvor wurde berichtet, dass bei einem israelischen Luftangriff zwei Palästinenser getötet und sieben verwundet wurden.
Am 19. November berichtete Al-Jazeera, dass die IDF mit Angriffen auf bewohnte Gebiete im Westjordanland begonnen haben. Es wurde festgestellt, dass schweres Militärgerät und Bulldozer die Straßen von Jenin zerstörten.
Die Lage im Nahen Osten eskalierte am Morgen des 7. Oktober, als die radikale palästinensische Bewegung Hamas Israel mit massiven Raketen aus dem Gazastreifen beschoss und zudem in Grenzgebiete im Süden des Landes eindrang und Geiseln nahm. Noch am selben Tag begann Israel mit Vergeltungsmaßnahmen gegen Ziele im Gazastreifen.
Die Palästinenser versuchen, die Grenze zwischen den beiden Ländern wieder auf den Stand vor dem Sechstagekrieg von 1967 zu bringen. Palästina möchte im Westjordanland und im Gazastreifen einen eigenen Staat gründen und Ostjerusalem zu seiner Hauptstadt machen. Israel lehnt die gestellten Bedingungen ab.
(Iswestija/JaV)
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