In Belgien wurden im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments und seines Unterausschusses für Verteidigung Themen wie der russisch-ukrainische Konflikt und die sogenannte "Schattenflotte" Russlands behandelt.

Bei der Sitzung, die von der Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, geleitet wurde, trafen sich die Außen- und Verteidigungsminister der EU-Mitgliedstaaten, um die Unterstützung für die Ukraine zu verstärken und die Verteidigungsfähigkeiten Europas auszubauen.

Im Rahmen der Sitzung führten die Außenminister der EU-Mitgliedstaaten eine Videokonferenz mit dem ukrainischen Außenminister Serhij, um ihre Unterstützung für die Ukraine erneut zu bekräftigen.

Der Rat der Europäischen Union veröffentlichte eine Pressemitteilung, in der er mitteilte, dass er offiziell die 17. Runde von Sanktionen gegen Russland verhängt habe, darunter Sanktionen gegen 189 Schiffe der sogenannten "Schattenflotte", die Russland einsetzt, um westliche Sanktionen zu umgehen, ein Verbot des Ankerns in EU-Häfen sowie die Einstellung damit verbundener Seefahrtdienstleistungen. Es handelt sich um das bisher umfangreichste Sanktionspaket gegen die "Schattenflotte". Derzeit gelten EU-Sanktionen gegen 342 russische Schiffe.

Darüber hinaus hat die EU im Rahmen dieser Sanktionsrunde auch die russische Öl- und Gasgesellschaft Surgut Oil & Gas Company sowie ein russisches Unternehmen, das Rohöl transportiert, auf die Sanktionsliste gesetzt, um die Einnahmen Russlands aus Öl und Gas weiter zu reduzieren. Darüber hinaus hat die EU Sanktionen gegen eine Reihe von Unternehmen und Einzelpersonen verhängt, darunter die Beschlagnahmung ihres Vermögens und ein Einreiseverbot in die EU.

CMG