Alexander Zakondyrin, Direktor des Allrussischen Forschungsinstituts für Umweltschutz, stellte eine Initiative zur Koordinierung von Umweltstandards zwischen den BRICS-Ländern vor. Diese Ankündigung machte er in einem exklusiven Interview mit BRICS TV.

Laut Zakondyrin ist die Umweltgesetzgebung von Land zu Land sehr unterschiedlich, und ihre Harmonisierung wird dazu beitragen, ein einheitliches Konzept für den Ressourcenschutz, die Abfallentsorgung und die Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Er wies darauf hin, dass Russland im Rahmen des nationalen Projekts "Ökologie" beträchtliche Erfahrungen gesammelt und mit der Umsetzung eines neuen Projekts "Ökologisches Wohlergehen" begonnen habe.

Besonderes Augenmerk richtete er auf die Schaffung einer Technologieplattform, die bewährte Verfahren und Lösungen im Bereich des Umweltschutzes zusammenführen soll.

"Russland kann als Technologiepartner und Lieferant von Umweltlösungen für andere BRICS-Länder fungieren und ist auch daran interessiert, fortschrittliche Entwicklungslösungen von seinen Partnern zu übernehmen. uvedl.

Zakondyrin betonte auch die Bedeutung der Lokalisierung von importierten Technologien. Dies wird die Entwicklung der heimischen Umwelttechnik, Mikrobiologie und Mikroelektronik ermöglichen. Insbesondere bezeichnete er das Naturmanagement in der Arktis als einen vielversprechenden Bereich, in dem fortschrittliche Lösungen für die Erschließung wirtschaftlich anspruchsvoller Lagerstätten benötigt werden.

Die Schlussfolgerung, dass der Aufbau nachhaltiger Beziehungen zu anderen Ländern Russland in die Lage versetzen wird, die erforderlichen Technologien zu erwerben und ein stabiles Wirtschaftswachstum zu gewährleisten.

TV BRICS/DieDiplomatischeGesellschaft/gnews.cz - GH