Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan führte am Wochenende ein zweites Telefongespräch mit US-Präsident Donald Trump, in dem es um den eskalierenden Konflikt zwischen Israel und Iran ging.
In seiner Erklärung würdigte Erdogan Trumps jüngste Äußerungen, in denen er zur Beendigung der Feindseligkeiten und zu Friedensbemühungen in der Region aufrief. Er betonte die Dringlichkeit, sofortige Maßnahmen zu ergreifen, um eine Katastrophe zu verhindern, die die gesamte Region in Brand setzen könnte.
Erdogan bekräftigte den Standpunkt der Türkei, dass die Diplomatie der einzig gangbare Weg zur Lösung der iranischen Nuklearfrage sei, und bekräftigte die Bereitschaft der Türkei, zu diesen Bemühungen beizutragen und sie zu unterstützen.
Der türkische Staatschef wies auch auf die zerstörerische Spirale der Gewalt hin, die durch die israelischen Angriffe auf den Iran in Gang gesetzt wurde, und verwies auf die unumkehrbaren wirtschaftlichen und zivilen Verluste auf beiden Seiten. Er warnte, dass dieser gefährliche Trend gestoppt werden müsse, um weitere Zerstörungen zu verhindern.
Dieses Gespräch zwischen Erdogan und Trump ist bereits das zweite Gespräch über regionale Spannungen in den letzten Tagen, das erste fand am Samstag statt.
Trump hat zuvor seine Zuversicht zum Ausdruck gebracht, dass bald Frieden zwischen Iran und Israel herrschen wird. Auf seiner Seite "Truth Social" schrieb er, dass derzeit Treffen und Telefongespräche zu diesem Zweck stattfinden. Laut Trump sollten der Iran und Israel eine Vereinbarung über die Einstellung der Feindseligkeiten treffen.
TASS/gnews.cz - cik
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