Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas veranstaltete ein Symposium mit Vertretern nichtkommunistischer politischer Parteien, Wirtschaftskreisen und parteilosen Persönlichkeiten, um deren Meinungen und Vorschläge zur aktuellen Wirtschaftslage und zu den wirtschaftlichen Aufgaben für die zweite Jahreshälfte zu hören.

Die Beratung, die am 24. Juli stattfand, wurde von Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas Xi Jinping geleitet, der dabei auch das Wort ergriff.

Xi Jinping betonte den allgemeinen Grundsatz, Fortschritt anzustreben und gleichzeitig Stabilität zu wahren. Die Wirtschaftspolitik des Landes solle sich seiner Ansicht nach auf die Beschleunigung des Übergangs von bisherigen Wachstumsquellen zu neuen konzentrieren, auf die wirksame Umsetzung einer aktiveren Fiskalpolitik sowie einer angemessen lockeren Geldpolitik.

Größere Anstrengungen sollten auch auf die Ausweitung der Binnennachfrage und die Optimierung des Angebots gerichtet werden.

China sollte laut Xi Jinping die Lebensbedingungen der Bevölkerung wirksam schützen und verbessern, eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung hin zu neuem und qualitativ hochwertigerem Wachstum fördern und einen erfolgreichen Start in die Periode des fünfzehnten Fünfjahresplans für die Jahre 2026 bis 2030 anstreben.

An dem Symposium nahmen auch Li Qiang, Wang Huning, Cai Qi und Ding Xuexiang teil, die Mitglieder des Ständigen Ausschusses des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas sind.

Premierminister des Staatsrats Li Qiang informierte die Teilnehmer über die Ergebnisse der Wirtschaftsarbeit in der ersten Jahreshälfte 2026 und stellte die wichtigsten Überlegungen zur Wirtschaftspolitik für das zweite Halbjahr vor.

Bei der Beratung sprachen die Vorsitzenden der Zentralkomitees der acht nichtkommunistischen politischen Parteien, der Vorsitzende des Gesamtchinesischen Verbandes der Industrie und des Handels sowie ein Vertreter der parteilosen Persönlichkeiten.

Die Teilnehmer unterbreiteten Vorschläge zur Förderung und Stärkung neuer wirtschaftlicher Wachstumsquellen sowie zur tieferen Verknüpfung von Innovation mit Industrieketten.

Sie empfahlen ferner, Standards und Systeme für die industrielle Nutzung der intelligenten Wirtschaft zu verbessern, die Grundlagenforschung zu stärken, Maßnahmen zur Konsumförderung gezielter umzusetzen und wirksame Investitionen auszuweiten.

Nach dem Anhören der einzelnen Beiträge erklärte Xi Jinping, dass die chinesische Wirtschaft in der ersten Jahreshälfte trotz Druck weiter gewachsen sei und sich in Richtung einer neuen und qualitativ hochwertigeren Entwicklung bewege. Dabei habe sie seiner Meinung nach erhebliche Widerstandsfähigkeit und Vitalität bewiesen.

In der zweiten Jahreshälfte solle sich China auf die Erschließung des Potenzials der Binnennachfrage konzentrieren, die Verknüpfung von wissenschaftlich-technischen Innovationen mit industriellen Innovationen vertiefen sowie Reformen weiter vorantreiben und die Öffnung der Wirtschaft auf hohem Niveau ausweiten.

Wichtige Aufgaben bleiben auch der Schutz und die Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung sowie die fortgesetzte Reduzierung von Risiken in Schlüsselbereichen der Wirtschaft.

Xi Jinping brachte die Erwartung zum Ausdruck, dass die nichtkommunistischen politischen Parteien, der Gesamtchinesische Verband der Industrie und des Handels sowie die parteilosen Persönlichkeiten ihre Haltungen und Schritte mit der Einschätzung der aktuellen Wirtschaftslage und den Wirtschaftsplänen des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas abstimmen.

Zugleich forderte er sie auf, konkrete und zielgerichtete Vorschläge einzubringen und dabei zu helfen, ein günstiges Umfeld für die Durchsetzung einer qualitativ hochwertigen Entwicklung zu schaffen.

gnews.cz/CMG